Deutscher Gewerkschaftsbund

24.02.2016
DGB Kitzingen zu Flucht und Asyl

Handhabbar statt beängstigend und kritisch

Handhabbar statt beängstigend und kritisch, so sieht der DGB Kreisverband Kitzingen die derzeitige örtliche Lage in Sachen Flucht und Asyl.

Handhabbar statt beängstigend und kritisch, so sieht der DGB Kreisverband Kitzingen die derzeitige örtliche Lage in Sachen Flucht und Asyl. DGB Kitzingen


Kitzingen. Handhabbar statt beängstigend und kritisch, so sieht der DGB Kreisverband Kitzingen die derzeitige örtliche Lage in Sachen Flucht und Asyl. „Das haben wir zu aller erst den vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern und den Beschäftigten der Verwaltung zu verdanken, die sich Tag für Tag anstrengen, um Menschen zu helfen, die Schutz suchen“, sind sich die DGB Vorstandsmitglieder in Kitzingen sicher.

„Menschen fliehen vor Krieg, vor politischer, religiöser oder rassistischer Verfolgung. Sie brauchen Schutz. Die pauschale Behauptung, wonach Flüchtlinge kriminell oder gefährlich sind, ist falsch“, meinte Sebastian Braun, der Kreisvorsitzende des DGB, bei der jüngsten Vorstandssitzung. Auch deshalb beteiligen sich die Gewerkschaften an der Aktion „Gesicht zeigen – nicht in meinem Namen“ von evangelischen Christen, die am vergangenen Sonntag in der Würzburger St. Johannis Kirche begann. Bei der Aktion geht es darum, „Widerspruch gegen eine von rechts getriebene Asylpolitik“ zur formulieren, so DGB Sekretär Norbert Zirnsak.

Mitmachen kann man auf der Internetseite

www.nichtinmeinemnamen.com ,

indem man ein Bild hoch lädt und erklärt, warum man sich für das Grundrecht auf Asyl stark macht und einer Gesetzgebung widerspricht, die dieses Recht einschränkt. Die Gewerkschaften wollen sich zudem dafür einsetzen, dass es keine Ausnahmen beim Mindestlohn für Flüchtlinge gibt. Sonderregelungen beim Mindestlohn würden zu einer gefährlichen sozialen Spaltung der Beschäftigten führen, daher sei eine Integration in den Arbeitsmarkt zu fairen Bedingungen nötig.

Der DGB Kitzingen beteiligt sich an der Aktion „Gesicht zeigen“. Im Bild DGB Regionssekretär Norbert Zirnsak (rechts) und der Vorsitzende des DGB Kreisverbandes Kitzingen, Sebastian Braun (Vierter von links).

Der DGB Kitzingen beteiligt sich an der Aktion „Gesicht zeigen“. Im Bild DGB Regionssekretär Norbert Zirnsak (rechts) und der Vorsitzende des DGB Kreisverbandes Kitzingen, Sebastian Braun (Vierter von links).
DGB Kitzingen


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