Deutscher Gewerkschaftsbund

07.04.2016
Tarifkampf

Telekom-Streik in Würzburg

Würzburg. Wenige Tage vor der nächsten Runde der Tarifverhandlungen bei der Deutschen Telekom AG hat die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di am Donnerstag deren Fernmeldebauabteilung in Würzburg, Kitzingen, Gemünden, Aschaffenburg und Miltenberg zu neuen Warnstreiks aufgerufen. Rund 60 Beschäftigte, vorwiegend aus dem Technik-Außendienst folgten dem Aufruf, und sorgten so für eine Verzögerung des Breitbandausbaus in der Region.

Die lokale ver.di-Streikleiterin Gertrud Hirler rechnet mit weiteren Warnstreiks bis zum Beginn der Tarifverhandlungen am Mittwoch kommender Woche, falls die Arbeitgeberseite nicht ein deutlich verbessertes Angebot vorlegt. Die Telekom hatte in der zweiten Runde eine Gehaltserhöhung um 2,8 Prozent verteilt auf zwei Jahre angeboten, ver.di verlangt eine Erhöhung von 5 Prozent innerhalb von 12 Monaten, sowie einen verlängerten Schutz vor betriebsbedingten Kündigungen.

Für Joachim Reitz vom ver.di Landesarbeitervorstand ist das Angebot auch deshalb nicht akzeptabel, „weil die Telekom ihren Aktionären gerade erst eine Dividendenerhöhung von 10 Prozent zugebilligt hat, von dem Geld das die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erwirtschaftet haben, welche nur mit Brosamen abgespeist werden sollen.“

Auch Norbert Zirnsak vom DGB Unterfranken sprach von einem „Angebötchen“ der Telekom und rief die Streikenden auf, auch außerhalb des Tarifkampfes am 1. Mai bei den DGB Kundgebungen Flagge zu zeigen für gute Löhne und gute Arbeitsbedingungen.

Bereits am Mittwoch streikten der Technische Service und die Call Center Mitarbeiter des Telekom Kundenservices. Die nächste, und womöglich entscheidende Runde der Tarifverhandlungen findet am 12. und 13. April statt.

Wenige Tage vor der nächsten Runde der Tarifverhandlungen bei der Deutschen Telekom AG hat die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di am Donnerstag deren Fernmeldebauabteilung in Würzburg, Kitzingen, Gemünden, Aschaffenburg und Miltenberg zu neuen Warnstreiks aufgerufen. Rund 60 Beschäftigte, vorwiegend aus dem Technik-Außendienst folgten dem Aufruf, und sorgten so für eine Verzögerung des Breitbandausbaus in der Region.

Wenige Tage vor der nächsten Runde der Tarifverhandlungen bei der Deutschen Telekom AG hat die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di am Donnerstag deren Fernmeldebauabteilung in Würzburg, Kitzingen, Gemünden, Aschaffenburg und Miltenberg zu neuen Warnstreiks aufgerufen. Rund 60 Beschäftigte, vorwiegend aus dem Technik-Außendienst folgten dem Aufruf, und sorgten so für eine Verzögerung des Breitbandausbaus in der Region. Joachim Reitz ver.di


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