Deutscher Gewerkschaftsbund

01.04.2016
Agentur für Arbeit Aschaffenburg, DGB Unterfranken, Handwerkskammer für Unterfranken, Hochschule Aschaffenburg, Industrie- und Handelskammer Aschaffenburg, Landkreis Aschaffenburg, Landkreis Mil-tenberg und Stadt Aschaffenburg veranstalteten gemeinsamen Fachkräftekongress

400 Gäste auf dem regionalen Fachkräftekongress in Aschaffenburg

Fachkräftekongress Aschaffenburg

Rund 400 Personen nahmen am Fachkräftekongress teil, der von den Allianzpartnern DGB, HWK, IHK, Hochschule und der Kommunen AB DGB Unterfranken

Aschaffenburg. Am Donnerstag, den 10. März 2016 fand der Regionale Fachkräftekongress in der Stadthalle Aschaffenburg statt. Veranstaltet wurde der Kongress von der regionalen Fachkräfteallianz aus Agentur für Arbeit Aschaffenburg, DGB Unterfranken, Handwerkskammer für Unterfranken, Hochschule Aschaffenburg, Industrie- und Handelskammer Aschaffenburg, Landkreis Aschaffenburg, Landkreis Miltenberg und Stadt Aschaffenburg. Koordiniert wird die Regionale Fachkräfteallianz durch die Regionalmanagement-Initiative Bayerischer Untermain. Wie können attraktive Arbeits- und Ausbildungsplätze für die Menschen am Untermain geschaffen werden. Wie erreichen Unternehmen Bewerber, die zu ihnen passen? Was sind Strategien für eine langfristige Mitarbeiterbindung? Welche neuen Wege in den Bereichen Aus- und Weiterbildung oder Wissensmanagement gibt es? Diese und weitere Fragen standen im Mittelpunkt des Regionalen Fachkräftekongresses, der Betriebs- und Personalräten, Arbeitgebern, Personalverantwortlichen und Ausbildern Denkanstöße, Impulse und Ideen lieferte.

Demografische Entwicklung, Flexibilisierung und Digitalisierung - die Arbeitswelt ist im Umbruch. Standards und Anforderungen ändern sich und damit einhergehend auch Arbeitsprozesse, Berufsbilder und Organisationsformen. Dabei müssen die Veränderungen unter der Überschrift „gute Arbeit“ diskutiert werden und wie kann gute Arbeit konkret in diesem Wandel umgesetzt werden. Bereits heute treten in einigen Berufsfeldern Fachkräfteengpässe auf und in 15 bis 20 Jahren scheidet nahezu ein Drittel der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Region altersbedingt aus dem Erwerbsleben aus. Neue Konzepte und Herangehensweisen sind nun gefragt.

Fachkräftekongress Aschaffenburg

Fachkräftekongress Aschaffenburg DGB Unterfranken

Es ist wichtig, den Blickwinkel der Beschäftigten und die gewerkschaftlichen Positionen in der Debatte miteinzubringen. Beschäftigten müssen beim Wandel der Arbeitswelt mitgenommen werden, müssen mitpartizipieren und über die Gremien mitbestimmen. Der Deutsche Gewerkschaftsbund hat aktiv an der Vorbereitung und Durchführung des Kongresses mitgewirkt. DGB Regionsgeschäftsführer Frank Firsching diskutierte auf dem Podium, DGB-Referatsleiter Mario Patuzzi referierte in einem Fachforum, DGB-Jugendsekretär Claas Meyer informierte über den Ausbildungsreport der DGB-Jugend, DGB-Mitarbeiterin Doris Hofmann unterstützte bei Administration. DGB-Regionssekretär Björn Wortmann, der den DGB in der Fachkräfteallianz vertritt und den Kongress inhaltlich mit vorbereitete, zeigte sich mit dem Verlauf des Kongresses sehr zufrieden: „Es war positiv zu beobachten, dass Betriebs- und Personalräte gemeinsam mit Personalverantwortlichen zum Fachkräftekongress gekommen sind. Denn gemeinsam lassen sich die Herausforderungen in der Debatte um die Fachkräftesicherung in den Unternehmen und somit in der Region besser meistern.“

Vorträge des Kongresses stehen auf www.fachkraefte-untermain.de zum Download zur Verfügung

Fachkräftekongress Aschaffenburg

Claas Meyer und Herbert Kaup betreuten den Infostand zum Thema Ausbildungsreport und DGB-Index Gute Arbeit DGB Unterfranken


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