Deutscher Gewerkschaftsbund

11.04.2016
Wir lassen uns nicht spalten!

Solidarität mit Leiharbeitern

 Gegen Lohndumping im Betrieb – gegen den Missbrauch von Leiharbeit und Werkverträgen! Anlass für den Gewerkschaftsprotest war die bisher nicht eingehaltene Koalitionsankündigung, ein Gesetz gegen den Missbrauch von Leiharbeit und Werkverträgen auf den Weg zu bringen.

Gegen Lohndumping im Betrieb – gegen den Missbrauch von Leiharbeit und Werkverträgen! Anlass für den Gewerkschaftsprotest war die bisher nicht eingehaltene Koalitionsankündigung, ein Gesetz gegen den Missbrauch von Leiharbeit und Werkverträgen auf den Weg zu bringen. DGB Unterfranken

Würzburg, Schweinfurt, Aschaffenburg. Gegen Lohndumping im Betrieb – gegen den Missbrauch von Leiharbeit und Werkverträgen! Mit vier Bussen aus Unterfranken waren Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter aus der Region am Samstag nach München unterwegs, um ihre Solidarität mit Leiharbeiterinnen und Leiharbeitern während einer Kundgebung am Odeonsplatz zu zeigen. Anlass für den Gewerkschaftsprotest war die bisher nicht eingehaltene Koalitionsankündigung, ein Gesetz gegen den Missbrauch von Leiharbeit und Werkverträgen auf den Weg zu bringen.

Unterfrankens DGB Regionsgeschäftsführer Frank Firsching: „Die Kolleginnen und Kollegen in der Leiharbeit werden schlechter bezahlt und behandelt als ordentlich Beschäftigte und zum Lohndumping missbraucht“. Der Gewerkschafter erinnert an Versprechungen der Bundesregierung: „Im Koalitionsvertrag haben Union und SPD zugesagt, den Missbrauch von Werkverträgen und Leiharbeit zu verhindern. Jetzt wurde das Vorhaben gestoppt und die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bekommen nichts“. Frank Firsching: „Wir brauchen jetzt ein wirksames Gesetz gegen den Missbrauch von Leiharbeit und Werkverträge, wir lassen uns nicht spalten!“

DGB Vorsitzender Reiner Hofmann sagte vor den rund 2.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern: "Die bayerische CSU darf mit ihrer dauernden Blockade gegen ein Gesetz zur Regulierung von Leiharbeit und Werkverträgen keinen Erfolg haben“.

DGB Vorsitzender Reiner Hofmann sagte vor den rund 2.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern: "Die bayerische CSU darf mit ihrer dauernden Blockade gegen ein Gesetz zur Regulierung von Leiharbeit und Werkverträgen keinen Erfolg haben“. DGB Unterfranken

DGB Vorsitzender Reiner Hofmann sagte vor den rund 2.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern: "Die bayerische CSU darf mit ihrer dauernden Blockade gegen ein Gesetz zur Regulierung von Leiharbeit und Werkverträgen keinen Erfolg haben. Der Missbrauch von Leiharbeit und Werkverträgen sei kein Randthema – Leiharbeiter und Werkvertragsbeschäftigte werden in Kliniken, in der Gastronomie, in Schlachthöfen ebenso eingesetzt wie in Schulen, in Automobilwerken, oder im Zugverkehr, und das bundesweit, von Bayern bis Schleswig-Holstein. Wer 20 bis 30 Prozent Leiharbeiter einsetzt, will Kosten senken, nicht Arbeitsspitzen bewältigen. Wenn Werkvertragsbeschäftigte bei gleichen Aufgaben rund ein Drittel weniger verdienen als die Stammbelegschaft, dann sei das aus Sicht des DGB Lohndumping.

Weitere Infos zur Demo und zum Thema:


https://www.dgb.de/schwerpunkt/werkvertraege-und-leiharbeit/

Mit vier Bussen aus Unterfranken waren Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter aus der Region am Samstag nach München unterwegs, um ihre Solidarität mit Leiharbeiterinnen und Leiharbeitern bei während einer Kundgebung am Odeonsplatz zu zeigen. Hier die Kolleginnen und Kollegen aus Würzburg. Bei einem Zwischenhalt in Greding trafen sich die Würzburger Gewerkschafter zum Gruppenfoto: Wir lassen uns nicht spalten - Solidarität mit LeiharbeiterInnen.

Mit vier Bussen aus Unterfranken waren Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter aus der Region am Samstag nach München unterwegs, um ihre Solidarität mit Leiharbeiterinnen und Leiharbeitern während einer Kundgebung am Odeonsplatz zu zeigen. Hier die Kolleginnen und Kollegen aus Würzburg. Bei einem Zwischenhalt in Greding trafen sich die Würzburger Gewerkschafter zum Gruppenfoto: Wir lassen uns nicht spalten - Solidarität mit LeiharbeiterInnen. DGB Unterfranken

Mit dem Banner bei der Demo: Kolleginnen und Kollegen der ver.di Betriebsgruppe im St. Josef-Stift Eisingen.

Mit dem Banner bei der Demo: Kolleginnen und Kollegen der ver.di Betriebsgruppe im St. Josef-Stift Eisingen. ver.di Würzburg

Mit dabei in München: Marietta Eder, Gewerkschaftssekretärin im Fachbereich 3 bei ver.di Schweinfurt, Thilo Kämmerer, 2. Bevollmächtigter der IG Metall Verwaltungsstelle Bamberg, Matthias Eckhard, DGB Regionsgeschäftsführer in Oberfranken und Frank Firsching, DGB Regionsgeschäftsführer in Unterfranken.

Mit dabei in München: Marietta Eder, Gewerkschaftssekretärin im Fachbereich 3 bei ver.di Schweinfurt, Thilo Kämmerer, 2. Bevollmächtigter der IG Metall Verwaltungsstelle Bamberg, Matthias Eckhard, DGB Regionsgeschäftsführer in Oberfranken und Frank Firsching, DGB Regionsgeschäftsführer in Unterfranken. DGB Unterfranken

Kolleginnen und Kollegen von ver.di Würzburg nach der Kundgebung. Links, Stefan Kimmer, ver.di Sekretär im Fachbereich 3 beim ver.di Bezirk Würzburg Aschaffenburg, daneben Christoph Mock von der ver.di Betriebsgruppe und Mitarbeitervertretung im St. Joseph Stift Eisingen mit dem ver.di Vositzenden Frank Bsirske, 4. von Rechts.

Kolleginnen und Kollegen von ver.di Würzburg nach der Kundgebung. Links, Stefan Kimmer, ver.di Sekretär im Fachbereich 3 beim ver.di Bezirk Würzburg Aschaffenburg, daneben Christoph Mock von der ver.di Betriebsgruppe und Mitarbeitervertretung im St. Joseph Stift Eisingen mit dem ver.di Vositzenden Frank Bsirske, 4. von Rechts. ver.di Würzburg


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