Deutscher Gewerkschaftsbund

16.06.2014
Tarifkampf bei Autogrill

Solidarität an der Tankanlage Rhön

100 Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter beteiligten sich solidarisch im Kampf um einen Tarifvertrag bei Autogrill an der Tankanlage Rhön

100 Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter beteiligten sich solidarisch im Kampf um einen Tarifvertrag bei Autogrill an der Tankanlage Rhön DGB Unterfranken

 

Schondra. Seit Anfang April streiken die Beschäftigten an den Raststätten von Autogrill in Thüringen und Bayern. Sie kämpfen um einen Tarifvertrag, der mit Billiglöhnen und ungeregelten Arbeitsbedingungen Schluss macht. In der Region Unterfranken ist die Raststätte Rhön-Ost/West an der A7 bei Schondra in Richtung Kassel betroffen. 100 Kolleginnen und Kollegen aus der Region beteiligten sich solidarisch an Aktionen bei der Tankanlage Rhön. Die Gewerkschaft NGG hatte erneut zum Warnstreik aufgerufen.

Seit der Urabstimmung haben die Autogrill Beschäftigten in Bayern und Thüringen 41 Streiktage hingelegt. Über 240 Stunden blieben die Rasthäuser und Tankstellen an den fünf Standorten geschlossen. Viele Reisende zeigten sich solidarisch und steuerten andere Raststätten an. Aber nicht nur das Verständnis vieler Reisender ist den Kolleginnen und Kollegen bei Autogrill in Schondra sicher. An einem erneuten Warnstreik der Beschäftigten beteiligten sich am Rasthaus Rhön auch über 100 Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter, die aus fast allen DGB Mitgliedsgewerkschaften.

In einem Demozug untermauerten die Kolleginnen und Kollegen bei Autogrill ihre Forderung nach fairer Bezahlung

In einem Demozug untermauerten die Kolleginnen und Kollegen bei Autogrill ihre Forderung nach fairer Bezahlung DGB Unterfranken

Neben dem DGB Regionsgeschäftsführer Frank Firsching überbrachten zahlreiche Kolleginnen und Kollegen Grüße an die Streikenden. Frank Firsching lobte die gewerkschaftliche Solidarität. Sogar aus Giebelstadt und Höchberg waren Gewerkschafter von der IG Metall und der GEW nach Schondra gekommen um mit den Autogrill-Beschäftigten für einen Tarifvertrag zu kämpfen. IG Metall Vertrauensleute aus den Schweinfurter Großbetrieben ermunterten die Autogrill-Beschäftigten in ihrem Kampf für gute Löhne nicht nachzulassen.

Auch der Vorsitzende des DGB Kreisverbandes Bad Kissingen, Gerhard Klamet, überbrachte eine Solidaridätsadresse. Ibo Ocak und Frank Jauch von der NGG Unterfranken unterstrichen die Forderung der Beschäftigten: „Es muss endlich ein Tarifvertrag her, vorher geben wir keine Ruhe!“

„Wir sind bereit auch weiterhin für unsere Sache mit Nachdruck zu streiten“, war von einer betroffenen Kollegin zu hören. „Super, dass wir so viel Unterstützung von anderen Gewerkschafterinnen und Gewerkschaftern bekommen“, freute sich eine andere Autogrill-Beschäftigte.

 

100 Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter beteiligten sich solidarisch im Kampf um einen Tarifvertrag bei Autogrill an der Tankanlage Rhön

100 Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter beteiligten sich solidarisch im Kampf um einen Tarifvertrag bei Autogrill an der Tankanlage Rhön DGB Unterfranken

Große Solidarität: Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter aus ganz Unterfranken unterstützten die Streikenden Kolleginnen und Kollegen bei Autogrill in ihrem Kampf für faire Löhne

Große Solidarität: Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter aus ganz Unterfranken unterstützten die Streikenden Kolleginnen und Kollegen bei Autogrill in ihrem Kampf für faire Löhne DGB Unterfranken


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