Deutscher Gewerkschaftsbund

20.03.2014
DGB Unterfranken

300 folgten ver.di Warnstreik–Aufruf

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Aschaffenburg. Am 19.03.2014 hat Ver.di zum Warnstreik am Aschaffenburger Klinikum aufgerufen, um den Druck auf die Arbeitgeber vor der zweiten Verhandlungsrunde im öffentlichen Dienst zu erhöhen.

Ver.di fordert in der Tarifverhandlung Öffentlicher Dienst 100€ mehr Entgelt plus 3,5% und eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen.

Rund 300 KollegInnen sind dem Aufruf gefolgt und haben sich am Warnstreik beteiligt – darunter Beschäftigte vom Klinikum Aschaffenburg, Kreiskrankenhaus Alzenau-Wasserlos, Entsorgung, Bauhof, Garten- und Friedhofsamt, Klärwerk, Rathaus, den Stadtwerke, dem Wasser- und Schifffahrtsamt und dem Wasserstraßenneubauamt.

Die Jugend- und Auszubildendenvertretung des Klinikums Aschaffenburg hatte eine kreative Aktion vorbereitet. An drei Pfählen mit der Aufschrift „Gute Pflege“, „Gute Arbeit“, „Gute Ausbildung“ waren Luftballons gehängt, an denen Forderungen der Auszubildenden gehängt waren. Dabei wurde deutlich, dass die Auszubildenden neben einer Entgelterhöhung vor allen Dingen eine Verbesserung der Ausbildungsqualität fordern und die Übernahme nach der Ausbildung.

Ver.di Sekretärin Birgit Stein war mit dem Auftakt zufrieden und kündigte an: „Wenn sich die Arbeitgeber nicht bewegen, sind wir bereit, unsere Aktionen auszuweiten, denn wir sind es wert.“

Streikende Kollegen

Streikende Kollegen DGB Unterfranken