Deutscher Gewerkschaftsbund

26.11.2018
IG Metall Schweinfurt

Jubilarehrung der IG Metall Schweinfurt

Engagement der Mitglieder gewürdigt

Gruppenbild Schweinfurt

Gruppenbild Schweinfurt IG Metall Schweinfurt

Es ist eine gute und schöne Tradition der IG Metall Schweinfurt, jedes Jahr im Herbst ihre Mitglieder zu ehren, die 40, 50 oder 60 Jahre – und auch sieben Jahrzehnte ihrer Gewerkschaft verbunden sind. Im feierlichen Rahmen wurden am 15. November 2018 die Jubilare im Konferenzzentrum Schweinfurt begrüßt. 

Insgesamt freut sich Andrea Sicker, Gewerkschaftssekretärin, in ihrer Begrüßung über 408 Jubilare und insgesamt 18.490 Jubeljahre. Davon wurden 19 Mitglieder für 70 Jahre Mitgliedschaft, 41 Kolleginnen und Kollegen für 60 Jahre, 78 Personen für 50 Jahre und 270 für 40 Jahre Mitgliedschaft geehrt. 

Die IG Metall Schweinfurt dankte den Jubilaren für die Treue, die jahrelange Unterstützung und ihr Engagement - auch in schwierigen Zeiten, die man gemeinsam bewältigt habe. Durch das Bekenntnis zur IG Metall, über viele Jahrzehnte, haben sich die Mitglieder für gerechte Löhne und gute Arbeitsbedingungen eingesetzt.

Deshalb nimmt die Jubilarehrung der IG Metall Schweinfurt auch immer einen besonderen Platz unter den Veranstaltungen im Jahr ein.

 

Gruppenbild Bad Kissingen

Gruppenbild Bad Kissinen IG Meteall Schweinfurt

Stellvertretend für alle anwesenden Jubilare ehrte und dankte Thomas Höhn, 2. Bevollmächtigter der IG Metall Schweinfurt, folgenden Mitglieder:  Heinrich Kellermann (70 Jahre), Alfred Eusemann (60 Jahre), Irene Derra (50 Jahre), Ali Louzri (40 Jahre). In einem gemeinsamen Interview mit den Kollegen berichteten diese über ihre Anfänge im Arbeitsleben, die Beweggründe Mitglied in einer Gewerkschaft zu werden und was für sie die IG Metall bedeutet. Die Verbundenheit zur Gewerkschaft war bei den Befragten deutlich spürbar.

In seiner Festrede beglückwünschte der 1. Bevollmächtigte der IG Metall, Peter Kippes, ebenfalls die Jubilare und stellte die Bedeutung von Gewerkschaften früher wie heute heraus. „Es hat sich immer gelohnt sich für seine Interessen einzusetzen“, so Kippes. Als einprägsames Beispiel nannte er den Widerstand in der Wälzlagerkrise Anfang der 1990er mit über 10.000 Menschen am Marktplatz und den Marsch nach Bonn, der eine Welle der Solidarität auslöste. Zusammenhalt und die Solidarität zueinander, sind unabdingbare Bestandteile unserer Gesellschaft und machen die IG Metall und ihre Mitglieder aus.    

Musikalische Begleitung der „Gaudiprofis“ rundete die Feierlichkeit ab und die Gäste nutzten die Gelegenheit, sich auszutauschen und den Nachmittag ausklingen zu lassen.

 

 


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