Deutscher Gewerkschaftsbund

09.04.2019
Lesung&Diskussion:

„Macht Platz!“

Über die Jugend von heute und die Alten, die überall dick drin sitzen und über fehlenden Nachwuchs schimpfen

Publizistin Madeleine Hofmann: Macht Platz! Platz für Zukunft, Platz für die junge Generation, Platz für ein Land ohne Vorurteile gegenüber seinem Nachwuchs.

Publizistin Madeleine Hofmann: Macht Platz! Platz für Zukunft, Platz für die junge Generation, Platz für ein Land ohne Vorurteile gegenüber seinem Nachwuchs. DGB Unterfranken

Lohr. Macht Platz! Platz für Zukunft, Platz für die junge Generation, Platz für ein Land ohne Vorurteile gegenüber seinem Nachwuchs. Was bedeutet Generationengerechtigkeit? Wie kann mehr politische Partizipation und Mitbestimmung gefördert werden? Was bedeutet für die junge Generation Europa, was erwartet sie auf dem Arbeits- und Wohnungsmarkt?
Darüber diskutierte der DGB Main-Spessart im Rahmen des DGB Zukunftsdialog mit der Publizistin Madeleine Hofmann. Moderiert wurde der Abend von DGB Regionssekretär Björn Wortmann.

Was bedeutet für die junge Generation Europa, was erwartet  sie auf dem Arbeits- und Wohnungsmarkt?  Darüber diskutierte der DGB Main-Spessart im Rahmen des DGB Zukunftsdialog mit der Publizistin Madeleine Hofmann.

Was bedeutet für die junge Generation Europa, was erwartet sie auf dem Arbeits- und Wohnungsmarkt?
Darüber diskutierte der DGB Main-Spessart im Rahmen des DGB Zukunftsdialog mit der Publizistin Madeleine Hofmann.
DGB Unterfranken

Ein neues Format erprobte der DGB Kreisverband Main-Spessart im Rahmen des Zukunftsdialogs. Lesung und Fishbowlsdiskussion mit wechselnden Diskutanten und Beiträgen aus dem Publikum auf der Bühne. Das Fazit vom stellvertretenden DGB Kreisverbandsvorsitzenden Stefan Rümmer war durchweg positiv: „Der volle Saal im Weinhaus Mehling, eine tolle Beteiligung, hervorragende Resonanz aus dem Publikum haben den Abend zu etwas ganz Besonderem gemacht!“

Das Veranstaltungskonzept bestand aus einer Mischung aus Lesung aus dem Buch von Madeleine Hofmann „Macht Platz!“ und drei Diskussionsrunden. DGB Regionssekretär Björn Wortmann führte durch den Abend und konnte zahlreiche Gäste auf dem Podium begrüßen Dabei wurde über das Thema Generationengerechtigkeit in drei Themenblöcken diskutiert.

1.      Politische Partizipation/Mitbestimmung/Black Friday

2.      Arbeit, Wohnen, Bildung

3.      Gerechtigkeit in Europa/Europawahlen

Das Veranstaltungskonzept bestand aus einer Mischung aus Lesung aus dem Buch von Madeleine Hof-mann „Macht Platz!“ und drei Diskussionsrunden. DGB Regionssekretär Björn Wortmann führte durch den Abend und konnte zahlreiche Gäste auf dem Podium begrüßen

Das Veranstaltungskonzept bestand aus einer Mischung aus Lesung aus dem Buch von Madeleine Hof-mann „Macht Platz!“ und drei Diskussionsrunden. DGB Regionssekretär Björn Wortmann führte durch den Abend und konnte zahlreiche Gäste auf dem Podium begrüßen DGB Unterfranken

Den Schülersprecher Sören Kliegel vom Lohrer Gymnasium konnte Wortmann auf dem Podium ebenso begrüßen wie den Vorsitzenden der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Wolfgang Tröster und den Lohrer Bürgermeister Mario Paul. Aus dem Publikum nahmen auf der Bühne im Fishbowl Vertreter von Unternehmen, Schuldirektoren und SchülerInnen Platz und stellten ihre Fragen bzw. kommentierten die gelesenen Passagen aus dem Buch.

„Dass sich junge Menschen in die politischen Vorgänge einmischen und so deutlich für eine entscheidende Wende in der Klimaschutzpolitik fordern, kann man nicht hoch genug einschätzen“, so GEW-Kreisvorsitzender Wolfgang Tröster, es zeige, dass die junge Generation angesichts der nur völlig unzureichenden Maßnahmen besorgt und ungeduldig sei, weil damit ihre Zukunft aufs Spiel gesetzt wird.

Das Fazit vom stellvertretenden DGB Kreisverbandsvorsitzenden Stefan Rümmer war durchweg positiv: „Der volle Saal im Weinhaus Mehling, eine tolle Beteiligung, hervorragende Resonanz aus dem Publikum haben den Abend zu etwas ganz Besonderem gemacht!“

Das Fazit vom stellvertretenden DGB Kreisverbandsvorsitzenden Stefan Rümmer war durchweg positiv: „Der volle Saal im Weinhaus Mehling, eine tolle Beteiligung, hervorragende Resonanz aus dem Publikum haben den Abend zu etwas ganz Besonderem gemacht!“ DGB Unterfranken

Madeleine Hofmann entkräftete Unmissverständlich sie den Vorwurf, ihre Generation sei politisch teilnahmslos. Die Jungen haben einfach keine Lust auf alte Strukturen, in denen die entscheidenden Plätze ohnehin verteilt sind und die Alten ganz schnell die Ellbogen ausfahren, wenn es an ihre Positionen geht, ist ihr Befund.  Zudem sprach sie von der jungen Generation der Meister der Mobilität und gleichzeitig deren Opfer. So geben Studierende 35% aller Ausgaben für Miete aus, 61% müssten nebenbei arbeiten und  nur 25% bekommen BAföG. Hofmann fragte: Was wäre, wenn wir heute eine generationen-gerechte Politik für die Zukunft machen würden, statt weiter das Gestern zu verwalten? Was wäre, wenn wir statt Automobilunternehmen Kitas subventionieren? Was, wenn wir statt Banken das Klima gerettet hätten?

 


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