Deutscher Gewerkschaftsbund

09.11.2022

700 bei den Warnstreiks in Würzburg: Bei Konecranes und bei Brose stehen die Bänder vorübergehend still

Rund 700 Beschäftigte haben sich an Warnstreiks am Dienstag, den 08.11.2023 in Würzburg beteiligt. Die IG Metall hatte zum Ausstand aufgerufen, nachdem die Unternehmen im laufenden Tarifkampf der Metall- und Elektroindustrie kein akzeptables Angebot vorgelegt haben. Die IG Metall fordert 8 Prozent mehr Geld. Bei Konecranes versammelten sich bereits um 9.15 Uhr 220 Beschäftigte vor dem Werkstor in der Albert-Einstein-Straße. Bei Brose legten 500 Kolleginnen und Kollegen um 10 Uhr die Arbeit befristet nieder und versammelten sich zu einer Kundgebung vor der Hauptpforte. Die IG Metall Würzburg spricht von einer starken Beteiligung an den Aktionen.

Norbert Zirnsak, Zweiter Bevollmächtigter der Würzburger IG Metall, sagte vor den Beschäftigten bei Konecranes mit Blick auf das Verhalten des des vbm: „Die Bilanzen der Dax-Konzerne und die Boni-Zahlungen sprechen eine deutliche Sprache. Insgesamt schütten die großen Konzerne die Rekordsumme von 70 Milliarden Euro aus – doppelt so viel wie im vergangenen Jahr! Und um die Dax Managergehälter im Durchschnitt um 25 Prozent zu erhöhen ist ebenfalls genug Geld da!“ Sabine Witte, IG Metall Gewerkschafssekretärin, sprach an der Brose Hauptpforte davon, dass Gute Löhne „die Konjunktur stützen“. Der private Konsum sei der entscheidende Wachstumsmotor. „Die Menschen brauchen Sicherheit, dass ihr Einkommen nicht von den steigenden Preisen aufgefressen wird“, so die Gewerkschafterin.

220 Beschäftigte beteiligten sich bei Konecranes am einstündigen Warnstreik

220 Beschäftigte beteiligten sich bei Konecranes am einstündigen Warnstreik Kathrin Schäfer


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