Deutscher Gewerkschaftsbund

14.05.2024

Arbeitskampf bei der UKW Service GmbH spitzt sich zu

Demozug in Würzburg

Demozug in Würzburg Stefan Kimmel

Nach der ersten Erzwingungsstreikwelle mit insgesamt 5 Streiktagen bei der UKW Service GmbH, einer 51% Tochtergesellschaft des Uniklinikum Würzburg, verweigert sich die Geschäftsführung weiterhin Gespräche zu führen, oder auch nur die Forderung ihrer Beschäftigten anzuhören.

Mit dieser Haltung hat die Geschäftsführung eine weitere Eskalation des Arbeitskampfes zu verantworten. Die bayrische Tarifkommission aus den drei Servicegesellschaften der Unikliniken Würzburg, Regensburg und Erlangen hat beschlossen die Streiks auf die 20. und 21. Kalenderwoche auszuweiten. Ab Dienstag dem 14.5. streiken die Beschäftigten wieder für eine Angleichung ihrer Bezahlung an den TV-L. Mit der aktuellen Bezahlung nach dem Gebäudereinigungstarif, der als Branchenmindestlohn fungiert, fehlt den Kolleg*innen nicht nur jeden Monat Geld, sie erhalten auch keine Altersvorsorge und haben keinen Anspruch auf ein Weihnachtsgeld.

Angesichts der Preissteigerungen der letzten zwei Jahre ist für die Mehrheit der Kolleg*innen der finanzielle Spielraum vollständig aufgebraucht, was aber die Geschäftsführung nicht zu interessieren scheint. Auch zeigt sie sonst keine Wertschätzung für die anspruchsvolle und wichtige Arbeit der Kolleg*innen, die täglich für einen sicheren und geregelten Ablauf im Krankenhaus sorgen und damit elementar für die medizinische Versorgung von Würzburg und der Region sind.


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