Deutscher Gewerkschaftsbund

19.05.2022

Wieder mit dem Rad zur Arbeit

Aschaffenburg. Statt Sprit an der Zapfsäule, lieber Gesundheit tanken. Wie das geht, zeigen Jahr für Jahr die zahlreichen Teilnehmer an der Mitmachaktion „Mit dem Rad zur Arbeit“. Die Gesundheitsaktion startet am 1. Mai und läuft bis zum 31. August. Die Anmeldung für die gemeinsame Gesundheitsinitiative von AOK und dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) ist online unter www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de möglich. „Wer sich auf dem Weg zur Arbeitsstelle auf sein Fahrrad setzt, fährt gesund und günstig“, so Frank Herbolsheimer von der AOK am Untermain. Um die eigene Fitness zu steigern, genügt bereits eine halbe Stunde Bewegung am Tag. Am besten ist es, die Bewegung in den Alltag einzubauen und dazu eignet sich das Radeln zur Arbeit besonders gut. Und letztlich spart das Radeln als günstige Alternative zum Autofahren auch Spritkosten. 

AOK, DGB, VBW, ADFC AKtion wieder mit dem Rad zur Arbeit

AOK, DGB, VBW, ADFC AKtion wieder mit dem Rad zur Arbeit AOK Aschaffenburg

Auf dem gemeinsamen Startschuss sagt DGB Kreisvorsitzender Björn Wortmann:

„Für den Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) ist die Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ ein guter Anlass, unsere Kolleginnen und Kollegen auf das Thema Gesundheitsprävention und betriebliche Gesundheitsförderung aufmerksam zu machen. Wir verbinden mit diesem individuellen Ansatz der Gesundheitsförderung auch die Hoffnung, dass im Betrieb die Gesundheitsförderung einen höheren Stellenwert bekommt und sozialpartnerschaftlich im Sinne der Beschäftigten gehandelt wird. Denn die Arbeitsbedingungen haben einen entscheidenden Einfluss auf die Entstehung von Krankheit bzw. den Erhalt der Gesundheit. Menschengerechte Arbeitsbedingungen, sichere Arbeitsplätze und eine starke Interessenvertretung sind die besten Maßnahmen, die Gesundheit nachhaltig zu fördern.“

 

AOK, DGB, VBW, ADFC AKtion wieder mit dem Rad zur Arbeit

AOK, DGB, VBW, ADFC AKtion wieder mit dem Rad zur Arbeit AOK Aschaffenburg

Seit 21 Jahren ist das Ziel der Radaktion, über die Sommermonate mindestens an 20 Arbeitstagen in die Firma oder vom Home-Office aus zu radeln. „Im letzten Jahr haben sich, trotz erschwerter Bedingungen durch die Pandemie, 1.500 Teilnehmer am Untermain und rund 63.700 in Bayern der Gesundheitsinitiative angeschlossen, über 7 Millionen Kilometer wurden mit dem Rad zurückgelegt“, bekräftigt Herbolsheimer. Allein durch diese erradelten Kilometer wurden 1.400 t CO2 eingespart.

 „‚Mit dem Rad zur Arbeit‘ kann sowohl ein klassisches Fahrrad meinen, als auch ein E-Bike. Diese sind heute ein wichtiger Teil der Verkehrswende, die zusammen mit der Energiewende unverzichtbar für die Bremsung des Klimawandels ist“, betont Dr. Andreas Bacher, COO BMZ Germany GmbH, beim offiziellen Startschuss der diesjährigen Radaktion in Karlstein. Das Unternehmen versorgt seit über 10 Jahren die E-Bike-Branche mit Akkutechnologie, von den Kinderschuhen hin zu einem Wachstumsmarkt. Grund genug für zahlreiche BMZ-Mitarbeiter, sich aktiv bei der Mitmachaktion zu beteiligen.

ADFC-Vorsitzender Manfred Röllinghoff unterstreicht die Bedeutung eines Radschnellweges, der zwischen Aschaffenburg und Hanau geplant werden soll. Damit kämen auch die Pendler in Karlstein schneller an ihren Arbeitsplatz. Allerdings ist der Ausgang der Planungen derzeit noch ungewiss.

Seit Anfang an unterstützt der DGB Bayern und die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. die Initiative von ADFC und AOK.


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