Deutscher Gewerkschaftsbund

13.11.2018
Gedenken an die Reichspogromnacht in Aschaffenburg

Dem Hass Respekt, Solidarität und Menschenwürde entgegensetzen

Der DGB Kreisverband Aschaffenburg-Miltenberg legte im Rahmen der Gedenkfeier einen Kranz nieder mit der Aufschrift: Nie wieder Krieg Nie wieder Faschismus: Respekt – Solidarität – Menschenwürde.

Der DGB Kreisverband Aschaffenburg-Miltenberg legte im Rahmen der Gedenkfeier einen Kranz nieder mit der Aufschrift: Nie wieder Krieg- Nie wieder Faschismus (stattdessen) Respekt – Solidarität – Menschenwürde. DGB Unterfranken

Aschaffenburg. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger nahmen an einer bewegenden Gedenkstunde am Aschaffenburger Wolfsthalplatz, an dem Ort, an dem einst die Synagoge stand, teil. Gemeinsam mit extra aus Israel angereisten Angehörigen des Rabbiners Dr. Fritz Bloch, der ab 1932 in Aschaffenburg wirkte, gedachte man der Gräueltaten der Nazis in der Reichspogromnacht und mahnte gleichzeitig vor Geschichtsverharmlosern und Rechtspopulisten, die heute die NS-Zeit als „Vogelschiss der deutschen Geschichte“ relativieren.

 

Wolfsthalplatz in Aschaffenburg

Gedenkstein am Wolfsthalplatz in Aschaffenburg DGB Unterfranken

Am 9. November feiern wir den Fall der Mauer und die Wiedervereinigung Deutschlands. Gleichzeitig markiert der 9. November dieses Jahr die Geburtsstunde der ersten deutschen Demokratie vor 100 Jahren. Ihr blieben nur wenige Jahre Zeit, sich in der Weimarer Republik zu entfalten. Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten hielten Hass, Gewalt und Terror Einzug in Deutschland. Ihre Schreckensherrschaft setzte die Welt in Brand und brachte unermessliches Leid über die Menschheit. Auch daran erinnert der 9. November, der dieses Jahr ein besonderer Tag der Mahnung und des Erinnerns ist: Die grauenhaften Verbrechen, die die Nationalsozialisten in der Reichspogromnacht begangen haben, jähren sich zum achtzigsten Mal.

 

Der DGB Kreisverband Aschaffenburg-Miltenberg legte im Rahmen der Gedenkfeier einen Kranz nieder mit der Aufschrift: Nie wieder Krieg- Nie wieder Faschismus (stattdessen) Respekt – Solidarität – Menschenwürde. „Wir wollen  deutlich machen, dass sich der Einsatz für Demokratie lohnt sich und das friedliche Zusammenleben in gesellschaftlicher Vielfalt wertvoll ist“, kommentierte DGB Kreisverbandsvorsitzender Björn Wortmann.
Den DGB erfüllt es mit großer Sorge, dass rechtspopulistische und rechtsradikale Gruppierungen das Thema Flucht und Migration nutzen, um Feindseligkeit zu schüren und die freiheitlich-demokratische Ordnung in Frage zu stellen. Jeder Form von Hass, Rassismus, Antisemitismus, Beleidigung und Gewalt treten die Gewerkschaften mit aller Entschiedenheit entgegen. Der Aschaffenburger Oberbürgermeister Klaus Herzog warnte in seiner Rede ausdrücklich vor einer politischen Gruppierung, die bereits im Bundestag und allen Länderparlamenten vertreten ist und deren Vorsitzender die NS-Zeit als Vogelschiss der deutschen Geschichte bezeichnet.

Der DGB Kreisverband Aschaffenburg-Miltenberg legte im Rahmen der Gedenkfeier einen Kranz nieder mit der Aufschrift: Nie wieder Krieg Nie wieder Faschismus: Respekt – Solidarität – Menschenwürde.

Der DGB Kreisverband Aschaffenburg-Miltenberg legte im Rahmen der Gedenkfeier einen Kranz nieder mit der Aufschrift: Nie wieder Krieg- Nie wieder Faschismus (stattdessen) Respekt – Solidarität – Menschenwürde. DGB Unterfranken


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