Deutscher Gewerkschaftsbund

24.07.2014
Nazinetzwerk verboten

Würzburg ist bunt begrüßt FNS Verbot

  

Würzburg ist bunt, nicht braun!

Würzburg ist bunt, nicht braun!

Würzburg. Das Bündnis „Würzburg ist bunt, nicht braun“ begrüßt die Entscheidung des Bayerischen Innenministeriums, das neonazistische „Freie Netz Süd“ mit dem heutigen Tag zu verbieten. „Würzburg ist bunt, nicht braun“ hat in einem breiten Bündnis aus mehr als 80 zivilgesellschaftlichen Gruppen beispielsweise am 1. Mai 2013 bis zu 10.000 Menschen mobilisiert, um ein klares Zeichen gegen einen Naziaufmarsch der Kameradschaft „Freies Netz Süd“ zu setzten.

Dazu Norbert Zirnsak, DGB Sekretär und Mitorganisator von „Würzburg ist bunt“: „Heute ist ein guter Tag für Würzburg. Das Verbot des Neonazi-Netzwerks „Freies Netz Süd“ ist ein überfälliges Signal gegen rassistische Propaganda, ausländerfeindliche Hetze und gewaltsame Einschüchterungsversuche gegen Antifaschisten. Wir werten die Umsetzung unserer lange bestehenden Verbotsforderung auch als Erfolg der Aktivitäten von „Würzburg ist bunt“ in den vergangenen Jahren“.

Aus Sicht des DGB Sekretärs braucht es trotz des Verbotes weiterhin alle Anstrengungen der Zivilgesellschaft, Kameradschaften, der NDP und anderen Rechtsextremen die Stirn zu zeigen, wenn sie versuchen, in unserer Stadt einen Fuß auf den Boden zu bekommen.“


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