Deutscher Gewerkschaftsbund

22.03.2018
Warnstreik im ÖD von ver.di in Würzburg

„Wir sind bereit für’n Streik!!“

ver.di-Warnstreik in Würzburg Foto: DGB Unterfranken

Würzburg. Unter dem Motto „Wir sind bereit für’n Streik!!“ kamen in Würzburg über 400 Beschäftigte des Öffentlichen Dienstes und zahlreichen kommunalen Unternehmen beim Vierröhrenbrunnen zusammen. Zum Warnstreik wurde aufgerufen, weil die Arbeitgeber nach zwei Verhandlungsrunden immer noch kein Angebot vorgelegt haben. Gefordert werden von der Dienstleistungsgewerkschaft unter anderem 6% mehr Lohn, mindestens jedoch 200 Euro mehr bzw. 100 Euro mehr für die Azubis. Letztere sollen künftig auch beim Urlaub mit den übrigen Beschäftigten gleichgestellt werden.

 

Martin Marcinek (ver.di) Foto: DGB Unterfranken

Nico Wickleder (ver.di) Foto: DGB Unterfranken

Es sprach unter anderem der Bezirksgeschäftsführer von ver.di Würzburg/Aschaffenburg Gerald Burkard. Auch der Jugendsekretär des Bezirks, Nico Wickleder, sprach zu den Streikenden und riss die mit seinen motivierenden Worten mit.

 

 

 

 

Hauptredner war Martin Marcinek, Landesfachbereichsleiter für Ver- und Entsorgung. Er umriss die bisherigen Verhandlungen und kritisierte unter anderem die Befristungspraxis im Öffentlichen Dienst. Wertschätzung der Beschäftigten sehe anders aus.

 

Werner Flierl (IG Metall) Foto: DGB Unterfranken

Auch die IG Metall Verwaltungsstelle Würzburg war mit einer Delegation vertreten. Stellvertretend für diese sprach Werner Flierl seine Solidarität aus. Unser Regionssekretär Viktor Grauberger sprach den Streikenden die Solidarität aller DGB-Gewerkschaft und des DGB selbst aus. Er verwies auf die zahlreichen Milliarden, welche Jahr für Jahr auf’s Neue an Mehreinnahmen aus Steuern fließen. Solange der Öffentliche Dienst nicht entsprechend an diesen Mehreinnahmen beteiligt werde, können sich die Arbeitgeber nicht aus der Verantwortung stehlen.

 

ver.di-Warnstreik in Würzburg Foto: DGB Unterfranken

ver.di-Warnstreik in Würzburg Foto: DGB Unterfranken


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