Deutscher Gewerkschaftsbund

26.06.2018

Wachstumsstrategie 19+ und „Störgefühle“

Am Freitag informierten sich 70 Beschäftigte der Linde Hydraulics in Kahl beim Betriebsrat und stellten ihre Fragen. Beteiligt waren auch Betriebsräte und Vertrauensleute der Linde Hydraulics-Werke Aschaffenburg und der Linde Material Handling GmbH Standort Kahl.

Am Freitag informierten sich 70 Beschäftigte der Linde Hydraulics in Kahl beim Betriebsrat und stellten ihre Fragen. Das Statement:
• Die IG Metall unterstützt grundsätzlich die nachhaltige
Weiterentwicklung der Linde Hydraulics. Basis hierzu
waren bisher die Standort- und Beschäftigungszusagen.
• Der Zukunftstarifvertrag ist einzuhalten. Änderungen
müssen in eine belastbare, tragfähige und
glaubwürdige Strategie und in die
Rahmenbedingungen eingebettet sein.
• Die IG Metall vertritt alle organisierte Beschäftigte.
Das gilt auch für Leiharbeitnehmer und Befristete.
• Ohne belastbare werthaltige Arbeit keine
Fremdvergabe! Ohne Perspektiven mit Respekt,
Wertschätzung und Nachhaltigkeit keine
Standortaufgabe!
IG Metall Aschaffenburg

Die Geschäftsführung der Linde Hydraulics GmbH & Co. KG hat am Montag, 18. Juni 2018,  die Betriebsräte und Dienstag bis Donnerstag (19.-21. Juni 2018)  die Belegschaften über die „Wachstumsstrategie 19+“ für die Linde Hydraulics-Gruppe informiert.

Dies ist mit bemerkenswerten Wachstumszielen, Ausbau von Fertigungs- und Montagekapazitäten, aber auch mit wesentlichen Einschnitten und Veränderungen an den Linde Hydraulics-Standorten am bayerischen Untermain verbunden.

Neben Fremdvergabe und Ausweitung der Kapazitätsnutzungszeiten wurde durch die Geschäftsführung angekündigt, den Standort Kahl ab 2020 verlassen zu wollen.

Betriebsrat und IG Metall werden die Verhandlungen unverzüglich aufnehmen.

Am Freitag informierten sich 70 Beschäftigte der Linde Hydraulics in Kahl beim Betriebsrat und stellten ihre Fragen. Beteiligt waren auch Betriebsräte und Vertrauensleute der Linde Hydraulics-Werke Aschaffenburg und der Linde Material Handling GmbH Standort Kahl.

Die IG Metall unterstützt grundsätzlich die nachhaltige Weiterentwicklung der Linde Hydraulics-Gruppe. Basis hierzu waren bisher die Standort- und Beschäftigungszusagen. Anpassungen und Erweiterungen müssen in belastbare, tragfähige und glaubwürdige Strategien und Rahmenbedingungen eingebettet sein. „Ohne belastbare werthaltige Arbeit keine Fremdvergabe! Ohne Perspektiven mit Respekt, Wertschätzung und Nachhaltigkeit keine Standortaufgabe“, fasst Percy Scheidler, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Aschaffenburg, die Ausgangssituation für die Verhandlungen zusammen. Dazu passt auch die Haltung der Beschäftigten. Mit „Wir sind Linde“ wollen sie dem verantwortlichen Management bei Linde-Stapler und Linde Hydraulics die Botschaft übermitteln: Es gibt einen gemeinsamen (Mehrheits-) Eigentümer, die Kolleginnen und Kollegen arbeiten seit Jahren gemeinsam an einem Standort. Linde-Stapler ist der größte Kunde der Linde-Hydraulics, die Beschäftigten leben gemeinsam in der Region. Die Arbeitsplätze am Standort Kahl bleiben für die Beschäftigten weiterhin wichtig.


Nach oben