Deutscher Gewerkschaftsbund

23.11.2017
IG Metall Schweinfurt

„Größtes Klassentreffen Unterfrankens“

ausgewählten Jubilaren für Interview

ausgewählten Jubilaren für Interviews IG Metall Schweinfurt

Schweinfurt. Die Ehrung ihrer Jubilare der IG Metall Schweinfurt nannte Festredner und DGB Regionsgeschäftsführer Frank Firsching das „größte Klassentreffen Unterfrankens“. Von 421 Jubilaren, die für 40-, 50-, 60-  und sogar 70jährige Mitgliedschaft in der IG Metall geehrt wurden, sprach Gewerkschaftssekretärin Andrea Sicker bei ihrer Begrüßung im Schweinfurter Konferenzzentrum auf der Maininsel. Ein würdiger Rahmen für diese Traditionsveranstaltung.

Programmablauf und Organisation funktionierten gewohnt reibungslos. Ab 14 Uhr nahmen die zu Ehrenden, die in Begleitung eingeladen waren, im großen Saal des Konferenzzentrums Platz. Aus den Haßbergen und der Rhön wurde mit Bussen angereist. So saß man zusammen, es trafen sich Kolleginnen und Kollegen wieder, die gemeinsam im Betrieb arbeiteten und sich aus den Augen verloren haben. So manche spontane Umarmung konnte beobachtet werden. Und weil es in diesen Momenten so viel zu erzählen gibt taugt das Veranstaltungskonzept der Schweinfurter IG Metall. Erstmal ankommen, begrüßt werden, Geschenke entgegennehmen, bei Kaffee und Kuchen mit musikalischer Untermalung die ersten Gespräche führen, über alte Zeiten und neue Begebenheiten.

Gewerkschaftssekretärin Andrea Sicker

Gewerkschaftssekretärin Andrea Sicker IG Metall Schweinfurt

Das anschließende Programm erfreulich übersichtlich. Eröffnung mit Begrüßung, kleine Interviews mit ausgewählten Jubilaren, Festrede. Anschließend Brotzeit mit freier Getränkewahl und weiteren Tischgesprächen. Und nach drei schönen, gemeinsamen Stunden löste sich das Treffen so langsam wieder auf. Und man blickt in zufriedene, teils gerührte Gesichter.

In seiner Festrede beschrieb Frank Firsching die DNA der Einheitsgewerkschaft IG Metall im DGB. Man sei eben nicht nur eine Art „ADAC der Arbeit“, der dann mit dem Abschleppwagen käme wenn es nötig sei. Das tue man zwar auch, wenn beispielsweise Rechtschutz nötig sei um gegen Kündigungen vorzugehen. Das Wesen der IG Metall bestehe jedoch neben der Funktion einer Selbsthilfeorganisation als Solidargemeinschaft und Wertegemeinschaft. Man wisse, dass Erfolge in der Lohnfindung und Verbesserungen der Arbeits- und Lebensbedingungen gegenüber den Arbeitgeber nur im gewerkschaftlichen Kollektiv zu erreichen sind. Jeder Einzelne sei schwach, nur gemeinsam stark.

Thomas Höhn

Thomas Höhn, 2. Bevoll. IG Metall Schweinfurt IG Metall Schweinfurt

Immer wieder wurde die Festrede über den Sinn und Zweck gewerkschaftlicher Betätigung durch Applaus unterbrochen. Hinzu fügte Firsching noch eine historische Betrachtung der Geschehnisse und Erfolge durch die Jahrzehnte. Der DGB- Mann verwies auf die großen Erfolge der Arbeitszeitverkürzung, der Lohnsteigerungen, von Urlaub, Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Und forderte die Arbeitgeber auf, sich tariftreu zu verhalten.

 


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