Deutscher Gewerkschaftsbund

26.04.2016
Zeit für mehr Solidarität!

Ein stimmungsvoller Abend beim Arbeitnehmerempfang des DGB

AN-Empfang

Arbeitnehmerempfang des DGB KV AB-MIL in Wörth am Main DGB Unterfranken

Wörth am Main. Zeit für mehr Solidarität lautet das Motto des 1. Mai 2016. Der DGB-Kreisverband Aschaffenburg-Miltenberg hat am 22. April zum Arbeitnehmerempfang in das Schifffahrtsmuseum in Wörth am Main eingeladen. Dabei konnte DGB Kreisverbandsvorsitzender Rudi Großmann neben Betriebs- und Personalräten aus der Region auch drei Kollegen und eine Kollegin aus dem benachbarten DGB Kreisverband Odenwald begrüßen. Bürgermeister Andreas Fath hielt ein Grußwort und die Rede des ICO Betriebsratsvorsitzenden Roland Berninger stand unter der Überschrift „schon viel erreicht, aber noch viel vor!“ Das tolle Ambiente sorgte für einen stimmungsvollen Abend bei guten Gesprächen.

DGB Kreisverbände Odenwaldkreis und Aschaffenburg-Miltenberg gemeinsam auf dem Arbeitnehmerempfang.

DGB Kreisverbände Odenwaldkreis und Aschaffenburg-Miltenberg gemeinsam auf dem Arbeitnehmerempfang.
vlnr. Alexandra Lutz, Horst Raupp, Roland Berninger, Rudi Großmann, Andreas Fath, Manfred Höfler, Hans-Hermman Luthardt, Björn Wortmann
DGB Unterfranken

Rudi Großmann beschrieb bei seiner Begrüßung die Herausforderungen der Gewerkschaften in der Region: einen solidarischen Umgang mit allen Menschen mahnte er an. Gerade in Zeiten, in denen so viele Menschen auf der Flucht sind, ist das Gebot der Stunde: Solidarität mit den Schwächeren!

Da der 1. Mai 2016 auf einen Sonntag fällt, forderte er unterdies die Kommunen auf, die verkaufsoffenen Sonntage in der Region zu überprüfen – denn der Sonntag ist ein Zeitanker für die Familien und von besonderer Bedeutung für das Ehrenamt.

Bürgermeister Fath sprach in seinem für viele Gäste beeindruckenden Grußwort vom Wandel der Arbeit in der Region. Das Schifffahrtsmuseum zeige anschaulich, wie sich Arbeit wandelt und wie der technische Fortschritt Tätigkeiten erleichtert und die Wertschöpfung erhöht. Gebot der Stunde sei heute, dass die Menschen von ihrer Hände Arbeit leben können und vor allen Dingen auch in Würde altern können. Dazu brauche es gute Löhne und eine Rentenversicherungssystem, das Altersarmut verhindert.  Im Rahmen der Debatte um Flucht&Asyl geraten auch die sozial Schwächeren in den Fokus der Diskussion. Sozial Schwache gibt es in Deutschland aber schon lange, nur wurde über sie zu wenig berichtet. Er setzt sich für einen solidarischen Umgang mit allen Menschen ein.

AN-Empfang

AN-Empfang DGB Unterfranken

Roland Berninger, Betriebsratsvorsitzender des ICO in Obernburg, ging in seiner Rede auf den Wirtschaftsstandort Miltenberg ein und betonte, dass die Region ohne das Engagement der Gewerkschaften und der Betriebs- und Personalräte nicht so gut dastehen würde. Während in den 80er Jahren noch rund 6000 Menschen am Standort tätig waren, sind heute noch rund 3000. Tarifverträge und Betriebsvereinbarungen sichern gute Arbeit in den Betrieben ab. So ist es bspw. bei PHP Fibers gelungen, die wöchentliche Arbeitszeit auf 35 Stunden zu senken, was zu 70 Neueinstellungen insbesondere jüngerer Kollegen geführt habe. Zudem müsse nach 6 Monaten ein Leiharbeiter in ein festes Anstellungsverhältnis übernommen werden.

DGB Regionssekretär Björn Wortmann freute sich sehr über den Gewerkschaftsbesuch aus der hessischen Nachbarschaft. Eine Delegation des DGB-Kreisverbandes Odenwaldkreis nahm am Arbeitnehmerempfang teil. Alexandra Lutz, Vorsitzende des DGB-Ortsverbandes sowie DGB-Regionssekretär Horst Raupp konnten neben weiteren hessischen Kolleginnen und Kollegen in Wörth begrüßt werden. Im Anschluss an die Reden tauschte man sich in geselliger Runde aus und vereinbarte, dass man sich zu einer gemeinsamen Kreisverbandssitzung trifft.

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vlnr. Rudi Großmann, Andreas Fath, Roland Berninger, Björn Wortmann DGB Unterfranken

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AN-Empfang DGB Unterrfanken

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Roland Berninger, Betriebsratsvorsitzender vom ICO hielt die Mairede DGB Unterfranken


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