Deutscher Gewerkschaftsbund

05.05.2015

1. Mai: Demo, Kundgebung, Maifest in Aschaffenburg

Aschaffenburg. Über 600 Menschen sind dem Aufruf des Deutschen Gewerkschaftsbundes gefolgt, um gemeinsam den Tag der Arbeit in Aschaffenburg zu feiern. Bei kühlem, aber trockenem Wetter zog die Demonstration durch Aschaffenburg und endete am Theaterplatz. Dort erwarteten die Besucher der Maikundgebung zahlreiche Informationsstände. Auf dem Maifest tauschten sich die Kolleginnen und Kollegen gewerkschaftsübergreifend in angenehmer Atmosphäre aus und genossen die Speisen vom Halkevi Volkshaus Aschaffenburg.

1. Mai:  Aschaffenburg

1. Mai: Aschaffenburg: Demonstrationszug durch die Innenstadt
DGB Unterfranken

Nach der Auftaktrede von DGB Regionssekretär Björn Wortmann, setzte sich  der Demonstrationszug vom Linde Werk 1 in Richtung Aschaffenburger Innenstadt in Bewegung. Wortmann rief den Demonstrationsteilnehmern zu, dass am Mindestlohn nicht gerüttelt werden dürfe.

1. Mai: Aschaffenburg

Über 600 Menschen demonstrieren in Aschaffenburg: Die Arbeit der Zukunft gestalten wir IG Metall Aschaffenburg

Um 11 Uhr begrüßte DGB-Kreisverbandsvorsitzender Rudi Großmann die Anwesenden auf dem Theaterplatz. Dabei ging Großmann auf das besondere 125-jährige Jubiläum ein und würdigte das Engagement der Betriebs- und Personalräte. Oberbürgermeister Klaus Herzog unterstrich in seinem Grußwort die Notwendigkeit guter Arbeitsbedingungen in der Region und dass die städtische Verwaltung dies auch umsetze. Die beiden Aschaffenburger Gewerkschafter Özcan Pancarci (Betriebsratsvorsitzender Linde) sowie Andreas Parr (stellv. Personalratsvorsitzender vom Klinikum AB-ALZ) gingen in ihren Reden auf das Motto ein: Die Arbeit der Zukunft gestalten wir!

1. Mai: Aschaffenburg

Kundgebung auf dem Theaterplatz in Aschaffenburg DGB Unterfranken

Pancarci ließ in seinem Beitrag die internationale Solidarität hoch leben, dass nie wieder Krieg – Nie wieder Faschismus sei. Zudem ging er auf die Bedeutung der  Industriearbeitsplätze in der Region ein. „Wir, die Arbeitnehmer, haben die Fabriken aufgebaut und dafür gesorgt, dass qualifizierte Industriearbeitsplätze hier in dieser Region entstehen. Wir werden nicht tatenlos zusehen, dass unsere Zukunft durch Missmanagement kaputtgemacht wird.“

Andreas Parr forderte in seiner Rede unter anderem mehr Personal und eine bessere Bezahlung für die Beschäftigten in der Pflege und in den Krankenhäusern. „Die Kolleginnen und Kollegen, die in diesen Beriechen arbeiten, sind hoch motiviert, sie sind belastbar, sie sind enorm flexibel und sie sind unterdurchschnittlich bezahlt.“

Im Anschluss fand das Maifest auf dem Karlsplatz statt. Halkvei bewirtete die Gäste, die die Spezialitäten sichtlich genossen. Die Band Buba&Bass sorgte für angenehme Stimmung auf dem Fest. Zudem wurde das Quiz zum Thema Mindestlohn aufgelöst und die Preise verteilt.

 

Bilderserien, Videos und Berichterstattungen in den Medien:

http://www.main-netz.de/nachrichten/region/aschaffenburg/aschaffenburg-stadt/stadt/art11846,3597617

http://www.main-netz.de/nachrichten/regionalenachrichten/franken-rhein-main/art12105,3594472

http://www.mainpost.de/regional/main-spessart/Lohnfindung-Pi-mal-Daumen-ist-vorbei;art129810,8703408

http://primavera24.de/aschaffenburg-traditionelle-maikundgebung/

http://primavera24.de/viele-mai-kundgebungen-in-unserer-region/

 

1. Mai: Aschaffenburg

Rudi Großmann, Özcan Pancarci, Andreas Parr, Björn Wortmann DGB Unterfranken

1. Mai: Aschaffenburg

Gemütliches Beisammensein auf dem Maifest IG Metall Aschaffenburg


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