Deutscher Gewerkschaftsbund

13.10.2015
DGB Unterfranken bei der Stop TTIP Demo

Eine viertel Millionen Menschen demonstrieren in Berlin

Die Bühne bei der Stop TTIP Demo am 10. Oktober 2015 in Berlin. Eine der Hauptreden hielt DGB Vorsitzender Reiner Hoffmann.

Die Hauptbühne bei der Stop TTIP Demo am 10. Oktober 2015 in Berlin. Eine der Hauptreden hielt DGB Vorsitzender Reiner Hoffmann. DGB Unterfranken


Unterfranken. 16 Busse waren es, in denen sich rund 700 Kolleginnen und Kollegen aus Unterfranken am vergangenen Samstag Richtung Berlin auf den Weg machten, um an der Großdemonstration gegen das Freihandelsabkommen TTIP teilzunehmen. 250.000 Menschen strömten in das Berliner Regierungsviertel – ein Größenordnung mit der das Veranstalterbündnis selbst nicht rechnete.

Für viele war es unvorstellbar, ein endloser Demonstrationszug zog durch die Hauptstadt. Mit Fahnen und Transparenten war die Botschaft des Tages klar: Eine breite Bewegung aus Gewerkschaften, Umweltverbänden, Künstlerverbänden und Globalisierungskritikern ist entschlossen, die TTIP Pläne zu Fall zu bringen, um einen gerechten Welthandel zu organisieren. Die DGB Busse aus Unterfranken machten sich bereits in den frühen Morgenstunden auf den Weg und für Alle wurde es am Ende ein langer Tag. Die letzten Kolleginnen und Kollegen kamen erst gegen Mitternacht zu Hause an.

Mit Fahnen und Transparenten war die Botschaft des Tages klar: Eine breite Bewegung aus Gewerkschaften, Umweltverbänden, Künstlerverbänden und Globalisierungskritikern ist entschlossen, die TTIP Pläne zu Fall zu bringen

Mit Fahnen und Transparenten war die Botschaft des Tages klar: Eine breite Bewegung aus Gewerkschaften, Umweltverbänden, Künstlerverbänden und Globalisierungskritikern ist entschlossen, die TTIP Pläne zu Fall zu bringen DGB Unterfranken

Positiv waren die Statements, der Kolleginnen und Kollegen, die in Berlin dabei waren. DGB Regionsgeschäftsführer Frank Firsching: „Gute Nachrichten aus Berlin. Der gesamte Platz um den Hauptbahnhof ist überfüllt. Das betrifft auch die Demoroute. Zehntausende müssen umgeleitet werden um zur Abschlusskundgebung zu gelangen! Klasse!“, schrieb der DGB Mann auf seiner Facebook Seite. Norbert Zirnsak, DGB Sekretär in Würzburg schrieb in seinem Facebook Profil: „250.000 gegen TTIP in der Hauptstadt! Eine riesen Demo!“ Auf der Facebook Seite des DGB Kreisverbandes Bad Kissingen schreibt der DGB Kreisvorsitzende Gerhart Klamet: „Wir haben gekämpft und der DGB Kreisverband Bad Kissingen war mit über 250.000 Menschen mit vor Ort.“ Im Facebook auftritt der des DGB Kreisverbandes Haßberge freuen sich die Kolleginnen und Kollegen: „Good news. Auch der Bus der Hassberge nach Berlin ist voll! Perfekt! Samstag kann kommen!“.

Eines der beiden Fronttransparente. 16 Busse waren es, in denen sich rund 700 Kolleginnen und Kollegen aus Unterfranken am vergangenen Samstag Richtung Berlin auf den Weg machten, um an der Großdemonstration gegen das Freihandelsabkommen TTIP teilzunehmen.

Eines der beiden Fronttransparente. 16 Busse waren es, in denen sich rund 700 Kolleginnen und Kollegen aus Unterfranken am vergangenen Samstag Richtung Berlin auf den Weg machten, um an der Großdemonstration gegen das Freihandelsabkommen TTIP teilzunehmen. DGB Unterfranken

Gertrud Hirler, die Vorsitzende des ver.di Bezirks Würzburg-Aschaffenburg schreibt auf Facebook: „250.000 in Berlin!“ Sinan Oztürk, ver.di Geschäftsführer im Bezirk Schweinfurt ließ auf Facbook wissen: "250.000 in Berlin. Klasse!" Der ehemalige zweite Bevollmächtigte der IG Metall Verwaltungsstelle Schweinfurt schreibt auf Facebook: "Eine knappe Hälfte der Menschen in Deutschland hält TTIP für eine Bedrohung ! Und sie haben Recht! Denn TTIP ist ein Freifahrtschein für die rücksichtslose Profitmacherei internationaler Konzerne und ein Angriff auf Sozial-, Umwelt- u. Verbraucherschutz."

Die TTIP-Befürworter rund um Angela Merkel und Sigmar Gabriel dürfte diese großartige Demonstration ziemlich nervös gemacht haben. Noch kurz vor der Demo schmähten TTIP Befürworter im politischen Berlin die Aktiven des breiten Bündnisses als Opfer einer „Empörungsindustrie“ – und stempelten sie sogar als „einfach strukturiert“ ab. Campact schreibt in einer Info Mail im Nachgang der Demo: „Um TTIP und CETA wirklich zu Fall zu bringen, werden wir viel Ausdauer brauchen. Wir müssen nicht nur dranbleiben, sondern weiter kräftig zupacken. Als nächstes beim SPD-Parteitag in Berlin im Dezember, wenn um die Abkommen gerungen wird. Und dann bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Berlin, wo sich entscheidet, ob es im Bundesrat eine Mehrheit gegen TTIP und CETA gibt.“

Hauptbühne vor der Siegessäule. Die TTIP-Befürworter rund um Sigmar Gabriel und Angela Merkel dürfte diese großartige Demonstration ziemlich nervös gemacht haben. Noch kurz vor der Demo schmähten TTIP Befürworter die Aktiven des breiten Bündnisses als Opfer einer „Empörungsindustrie“ – und stempelten sie sogar als „einfach strukturiert“ ab.

Hauptbühne vor der Siegessäule. Die TTIP-Befürworter rund um Sigmar Gabriel und Angela Merkel dürfte diese großartige Demonstration ziemlich nervös gemacht haben. Noch kurz vor der Demo schmähten TTIP Befürworter im politischen Berlin die Aktiven des breiten Bündnisses als Opfer einer „Empörungsindustrie“ – und stempelten sie sogar als „einfach strukturiert“ ab DGB Unterfranken

Menschenmengen drängten sich bereits beim Demo-Auftakt am Berliner Hauptbahnhof und am Spreeufer

Menschenmengen drängten sich bereits beim Demo-Auftakt am Berliner Hauptbahnhof und am Spreeufer DGB Unterfranken

Die Fahne des DGB in Würzburg getragen vom Kollegen Thomas Seubert

Die Fahne des DGB Würzburg, getragen vom Kollegen Thomas Seubert DGB Unterfranken

Stefan Rümmer, Betriebsratsvorsitzender von Düker Karlstadt, Armin Meisterernst von Ökopax Würzburg und der unterfränkische DGB Regionsgeschäftsführer Frank Firsching im Gespräch bei strahlendem Sonnenschein

Stefan Rümmer, Betriebsratsvorsitzender von Düker Karlstadt, Armin Meisterernst von Ökopax Würzburg und der unterfränkische DGB Regionsgeschäftsführer Frank Firsching im Gespräch bei strahlendem Sonnenschein DGB Unterfranken

Demo Fronttransparent mit dem DGB Vorsitzenden Reiner Hoffmann

Demo Fronttransparent mit dem DGB Vorsitzenden Reiner Hoffmann DGB Unterfranken

Die Gruppe rund um Gertrud Hirler und Gerald Burkhardt von ver.di Würzburg

Die Gruppe rund um Gertrud Hirler und Gerald Burkhardt von ver.di Würzburg DGB Unterfranken

Am Bus aus Bad Kissingen. Die Fahne des DGB Kreisverbandes mit dem Kreisvorsitzendem Gerhart Klamet

Am Bus aus Bad Kissingen. Die Fahne des DGB Kreisverbandes mit dem Kreisvorsitzendem Gerhart Klamet DGB Unterfranken

Die Fahne der IG Metall Verwaltungsstelle Würzburg

Die Fahne der IG Metall Verwaltungsstelle Würzburg DGB Unterfranken

Der Geschäftsführer des ver.di Bezirks Schweinfurt, Sinan Öztürk bei seinen Kolleginnen und Kollegen

Der Geschäftsführer des ver.di Bezirks Schweinfurt, Sinan Öztürk bei seinen Kolleginnen und Kollegen DGB Unterfranken


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