Deutscher Gewerkschaftsbund

23.09.2015
Sitzung des DGB Vorstandes

Herbstaktivitäten beim DGB in Würzburg


Würzburg. Flüchtlingshilfe, Griechenlandpolitik, TTIP und 70 Jahre gewerkschaftliches Wirken sind einige der Stichworte für die Arbeit beim Würzburger DGB Kreisverband in den kommenden Wochen. Während einer Vorstandssitzung am Dienstag in Unterdürrbach, verabredeten die Kolleginnen und Kollegen ihre Arbeit im Herbst.

In der Hilfe für Flüchtlinge werden zunächst IG Metall und NGG aktiv, berichteten die Vertreter der Gewerkschaften im DGB Kreisvorstand. Man plant, die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer in den Würzburger Erstaufnahmeeinrichtungen zu unterstützen. Dabei werden nach Anforderung und in Absprache mit den in der Stadt vernetzten Helfergruppen, Rücksäcke mit Hygieneartikeln für rund 550 Flüchtlinge zur Verfügung gestellt und eine größere Lieferung von Zucker an die Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge am Heuchelhof übergeben. Auch in Perspektive will man das Thema bearbeiten und praktische Hilfe leisten. Im politischen Raum verabredeten die Kolleginnen und Kollegen darauf hinzuwirken, erste Begehrlichkeiten den Mindestlohn für Flüchtlinge aufzuweichen, eine klare Absage zu erteilen und das Thema Arbeit für Flüchtlinge in den Blick zu nehmen und die politisch Verantwortlichen zum Handeln zu bewegen.

Die DGB Kreisvorsitzende Karin Dauer verwies auf eine Veranstaltung der DGB Region. Hier wir ihm Rahmen des DGB Forums Unterfranken, das Thema Griechenlandpolitik beleuchtet. Am 22. Oktober 2015 spricht dazu in der Gaststätte im Kickers-Stadion der DGB Chefökonom Dr. Mehrdad Payandeh. Fragen wie: Wie kann die griechischen Volkswirtschaft wieder auf die Beine kommen, wenn Löhne und Renten ins Bodenlose fallen, das Tafelsilber privatisiert wird und das Spardiktat zukunftsweisende Investitionen kaum zulässt? Oder: Ist es unter diesen Umständen überhaupt realistisch dass die Schulden jemals zurückgezahlt werden können? Oder: Welches Risiko trägt in diesem Zusammenhang der Steuerzahler hierzulande, sollen bei der Veranstaltung behandelt werden.

Im Rahmen der Vortragsreihe „Beiträge zur Geschichte der Würzburger Arbeiterbewegung“ gibt es am Donnerstag, den 15 Oktober 2015 um 19 Uhr eine Buchvorstellung in der Theaterwerkstatt. Dort stellt der DGB Kreisvorsitzende in Freising-Erding, Dr. Guido Hoyer sein Buch „Konrad Försch – ein vergessener Würzburger Kommunist vor. Konrad Försch (1893 - 1964) Kommunist und Antifaschist stammte aus ärmlichen Verhältnissen, erlernte das Bäckerhandwerk und engagierte sich schon früh für soziale Gerechtigkeit. Zu seinen Lebzeiten war er weit über Würzburg hinaus bekannt; er half seinen Mitmenschen, leistete gegen die Nazis Widerstand, verbrachte viele Jahre im Konzentrationslager und wirkte nach 1945 am demokratischen Wiederaufbau mit.

Außerdem plant der DGB Kreisvorstand eine feierliche Veranstaltung Anfang Dezember. Dabei wird an 70 Jahre gewerkschaftliches Wirken in Würzburg erinnert und eine Veröffentlichung vorgestellt, die sich mit der jüngere Gewerkschaftsgeschichte in Würzburg befasst.

Flüchtlingshilfe, Griechenlandpolitik, TTIP und 70 Jahre gewerkschaftliches Wirken sind einige der Stichworte für die Arbeit beim Würzburger DGB Kreisverband in den kommenden Wochen. Während einer Vorstandssitzung am Dienstag in Unterdürrbach, verabredeten die Kolleginnen und Kollegen ihre Arbeit im Herbst.

Flüchtlingshilfe, Griechenlandpolitik, TTIP und 70 Jahre gewerkschaftliches Wirken sind einige der Stichworte für die Arbeit beim Würzburger DGB Kreisverband in den kommenden Wochen. Während einer Vorstandssitzung am Dienstag in Unterdürrbach, verabredeten die Kolleginnen und Kollegen ihre Arbeit im Herbst. DGB Würzburg


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