Deutscher Gewerkschaftsbund

23.10.2015
Sparen trifft die Schwächsten

Wachstumsoffensive für Griechenland


Würzburg. DGB Chefökonom Dr. Mehrdad Payandeh hat am Donnerstag in Würzburg eine Wachstumsoffensive für Griechenland gefordert. „Sparen trifft die Schwächsten“, sagte Payandeh vor Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter im Rahmen einer Forumsveranstaltung des DGB Unterfranken in der Kickers-Gaststätte am Dallenberg.

DGB Chefökonom Dr. Mehrdad Payandeh hat am Donnerstag in Würzburg eine Wachstumsoffensive für Griechenland gefordert. „Sparen trifft die Schwächsten“, sagte Payandeh vor Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter im Rahmen einer Forumsveranstaltung des DGB Unterfranken in der Kickers-Gaststätte am Dallenberg

DGB Chefökonom Dr. Mehrdad Payandeh hat am Donnerstag in Würzburg eine Wachstumsoffensive für Griechenland gefordert. „Sparen trifft die Schwächsten“, sagte Payandeh vor Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter im Rahmen einer Forumsveranstaltung des DGB Unterfranken in der Kickers-Gaststätte am Dallenberg DGB Unterfranken

Der Gewerkschafter nannte Investitionsfelder, um die soziale Lage des Landes zu verbessern. Hierbei könnten die Pläne des EU Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker als Blaupause dienen, wenn sie durch einen Fonds für europäische Investitionen gespeist würden und um eine öffentliche Investitionsinitiative ergänzt würden. Zur Finanzierung des „Fonds für strategische Investitionen“ schlug Dr. Mehrdad Payandeh eine Finanztransaktionssteuer vor, um Wachstum und Arbeit in Griechenland zu finanzieren.

Als Dreh und- Angelpunkt für eine Wachstumsoffensive in Griechenland bezeichnete der DGB Chefökonom eine europäische Energiewende, bei der massiv in erneuerbare Energien und Energieeffizienz investiert werden müsse. „Griechenland hat 3.000 Inseln, hier wird derzeit mit alten Dieselgeneratoren Energie erzeugt. Das ist ein riesen Feld, um saubere Energie ins Zentrum Europas zu liefern und Wachstum in Griechenland zu schaffen“, beschrieb Payandeh die Lage. Letztlich gehe es darum, aus dem Krisengeschehen der vergangenen Jahre die richtigen Konsequenzen zu ziehen.

Das Geldvermögen aus den Finanzmärkten müsse zurück in die Realwirtschaft gelenkt werden, um Wohlstand für alle zu schaffen. „Ein Europa das Armut bringt, wird nicht in den Herzen der Menschen ankommen. Wir müssen das umdrehen“, das sei der einzige Weg für langfristige Perspektiven in Griechenland und für ganz Europa.

Dem rund 50minütigem Vortrag schloss sich eine angeregte Diskussion mit zahlreichen Wortmeldungen an. Ein Diskussionsteilnehmer vermutete hinter der Sparpolitik in Griechenland eine interessensgesteuerte Politik, die von Finanzminister Wolfgang Schäuble und Bundeskanzlerin Angela Merkel vorangetrieben werde.

Dem rund 50minütigem Vortrag schloss sich eine angeregte Diskussion mit zahlreichen Wortmeldungen an. Ein Diskussionsteilnehmer vermutete hinter der Sparpolitik in Griechenland eine interessensgesteuerte Politik, die von Finanzminister Wolfgang Schäuble und Bundeskanzlerin Angela Merkel vorangetrieben werde DGB Unterfranken

Dem rund 50minütigem Vortrag schloss sich eine angeregte Diskussion mit zahlreichen Wortmeldungen an. Ein Diskussionsteilnehmer vermutete hinter der Sparpolitik in Griechenland eine interessensgesteuerte Politik, die von Finanzminister Wolfgang Schäuble und Bundeskanzlerin Angela Merkel vorangetrieben werde. Klaus Emser wollte wissen, wo die "Finanzhilfen für Griechenland" denn nun tatsächlich angekommen seien. Ein anderer Teilnehmer war der Meinung, dass "Schulden immer im Interesse des Kapitals" seien und man sollte sich überlegen, "wie jedes Monopoly-Spiel ausgeht".

Der DGB in Unterfranken schloss in Würzburg sein neues Veranstaltungsformat "DGB Forum Unterfranken" ab. In Aschaffenburg ging es um die Frage "Werkverträge", in Schweinfurt wurde die Frage nach dem "Wachstum" diskutiert und in Würzburg war es eben das Thema "Griechenland", dass der DGB in Unterfranken zur Debatte stellte.

Als Dreh und- Angelpunkt für eine Wachstumsoffensive in Griechenland bezeichnete der DGB Chefökonom eine europäische Energiewende, bei der massiv in erneuerbare Energien und Energieeffizienz investiert werden müsse. „Griechenland hat 3.000 Inseln, hier wird derzeit mit alten Dieselgeneratoren Energie erzeugt. Das ist ein riesen Feld, um saubere Energie ins Zentrum Europas zu liefern und Wachstum in Griechenland zu schaffen“, beschrieb Payandeh die Lage

Als Dreh und- Angelpunkt für eine Wachstumsoffensive in Griechenland bezeichnete der DGB Chefökonom eine europäische Energiewende, bei der massiv in erneuerbare Energien und Energieeffizienz investiert werden müsse. „Griechenland hat 3.000 Inseln, hier wird derzeit mit alten Dieselgeneratoren Energie erzeugt. Das ist ein riesen Feld, um saubere Energie ins Zentrum Europas zu liefern und Wachstum in Griechenland zu schaffen“, beschrieb Payandeh die Lage DGB Unterfranken

Klaus Emser wollte wissen, wo die "Finanzhilfen für Griechenland" denn nun tatsächlich angekommen seien.

Klaus Emser wollte wissen, wo die "Finanzhilfen für Griechenland" denn nun tatsächlich angekommen seien DGB Unterfranken


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