Deutscher Gewerkschaftsbund

01.12.2014
Orts- und Kreisverbände in Klausur

Sozialpolitischer Dialog beim DGB Unterfranken

Während ihrer Tour durch die bayerischen DGB Regionen machte Dr. Verena Di Pasquale am Freitag zunächst Station in Schweinfurt und trat am Abend bei der Klausur des DGB Unterfranken auf. Dort nannte sie den Ausbau der sozialen Sicherung und die Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Beschäftigten als Schwerpunkte ihrer Arbeit.

Während ihrer Tour durch die bayerischen DGB Regionen machte Dr. Verena Di Pasquale am Freitag zunächst Station in Schweinfurt und trat am Abend bei der Klausur des DGB Unterfranken auf. Dort nannte sie den Ausbau der sozialen Sicherung und die Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Beschäftigten als Schwerpunkte ihrer Arbeit.
DGB Unterfranken


Elfershausen. Im Rahmen ihrer Klausurtagung trafen sich die Kreisvorstände der unterfränkischen DGB Orts- und Kreisverbände am vergangenen Freitag mit der stellvertretenden Vorsitzenden des DGB Bayern Dr. Verena Di Pasquale. Während des sozialpolitischen Dialoges des DGB Unterfranken, ging Dr. Verena Di Pasquale am Tagungsort in Elfershausen auf die aktuellen Entwicklungen in der Rentenpolitik ein.

Dr. Verena Di Pasquale wurde Ende Januar des ablaufenden Jahres zur neuen stellvertretenden Vorsitzenden des DGB Bayern gewählt. 82 der 100 Delegierten stimmten damals für die 48-jährige Volkswirtin und Sozialökonomin als Nachfolgerin von Christiane Berger. Während ihrer Tour durch die bayerischen DGB Regionen machte sie am Freitag zunächst Station in Schweinfurt und trat am Abend bei der Klausur des DGB Unterfranken auf. Dort nannte sie den Ausbau der sozialen Sicherung und die Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Beschäftigten als Schwerpunkte ihrer Arbeit.

Dr. Di Pasquale verwies darauf, dass fast jeder zweite bayerische Beschäftigte damit rechnet, bei seinen jetzigen Arbeitsbedingungen nicht bis zur Rente durchzuhalten. Aus gesundheitlichen Gründen müssen viele bereits mit 51 Jahren ausscheiden. „Wir brauchen mehr alters- und alternsgerechten Arbeitsplätze und mehr Prävention und Gesundheitsförderung in den Betrieben. Es ist Zeit, dass die Arbeitgeber ihrer Verantwortung für die Gesundheit der Beschäftigten im Betrieb nachkommen“, so Dr. Di Pasquale.

Die Folgen dieser schlechten Arbeitsbedingungen und die Absenkung des Rentenniveaus von 50 auf 43 Prozent bis 2030 „führen auch zu Altersrenten, die nicht zum Leben reichen, und damit zu Altersarmut“. Dr. Di Pasquale: „Die bayerische Staatsregierung täte gut daran, rentenpolitisch zur Vernunft zu kommen und ihre „starke Stimme“ in Berlin dazu zu nutzen, dass auch mal was den Bürgerinnen und Bürgern ankommt.“

Um etwas gegen Altersarmut zu tun, forderte sie auch in Elfershausen beispielsweise eine Abkehr von der Rente mit 67 und eine Stabilisierung des Rentenniveaus. Darüber hinaus nannte die Gewerkschafterin Stichworte wie die Streichung der Abschläge bei der Erwerbsminderungsrente, eine neue Beitragssatzpolitik und die Erweiterung der gesetzlichen Rentenversicherung hin zu einer Erwerbstätigenversicherung als Forderungen des DGB. Ihrem Vortrag schloss sich eine ausführliche Debatte zu sozialpolitischen Fragen an.

Im Rahmen ihrer Klausurtagung trafen sich die Kreisvorstände der unterfränkischen DGB Orts- und Kreisverbände am vergangenen Freitag mit der stellvertretenden Vorsitzenden des DGB Bayern Dr. Verena Di Pasquale.

Im Rahmen ihrer Klausurtagung trafen sich die Kreisvorstände der unterfränkischen DGB Orts- und Kreisverbände am vergangenen Freitag mit der stellvertretenden Vorsitzenden des DGB Bayern Dr. Verena Di Pasquale. DGB Unterfranken


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