Deutscher Gewerkschaftsbund

28.08.2014
DGB Unterfranken

Der Antikriegstag in Unterfranken

Nelke wächst aus Munitionshülse

DGB

Schweinfurt-Aschaffenburg-Karlstadt. Mit vier Veranstaltungen begeht der DGB in Unterfranken den Antikriegstag, der an den Ausbruch des Zweiten Weltkriegs mit dem Überfall der deutschen Wehrmacht auf Polen am 01.September 1939 begann. Unter dem Motto „Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!“ erinnern die diesjährigen Veranstaltungen an den Beginn des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren und den 75.Jahrestag des Beginn des Zweiten Weltkriegs.

 Veranstaltungsübersicht für Unterfranken:

Sonntag, 31.August, Beginn 17 Uhr, DGB-Gewerkschafszentrum Schweinfurt:

Diskussionsveranstaltung in Kooperation mit dem Schweinfurter Friedensratschlag. Der Bundesgeschäftsführer der DFG/VK, Monty Schädel referiert zum Thema „100 Jahre Erster Weltkrieg – 75 Jahre Zweiter Weltkrieg – Militarisierung heute“.

Montag, 01.September, Beginn 17 Uhr, Schweinfurt, Georg-Wichtermann-Platz:

Kundgebung zum Antikriegstag in Kooperation mit dem Schweinfurter Friedensratschlag. Begrüßung: DGB Regionsgeschäftsführer Frank Firsching, Reden: Monty Schädel zum Antikriegstag 2014 und Klaus Hofmann (Initiative gegen das Vergessen) mit dem Thema „Schweinfurt im Ersten Weltkrieg“. Kulturelle Umrahmung durch Liedermacher Werner Lutz und Schauspieler Peter Hub. Gezeigt wird die Ausstellung des IG Metall-VK von Schaeffler „Schweinfurt im Ersten Weltkrieg“.

Montag, 01.September, Beginn 18 Uhr, Aschaffenburg, im Schöntal:

Kundgebung zum Antikriegstag in Kooperation mit dem Aschaffenburger Friedenstrommlern, attac und der KAB. Begrüßung: DGB Kreisvorsitzender Rudi Großmann, Reden: Reinhard Frankl (attac), Ludwig Stauner (KAB) und Bernhard Wühr (Friedenstrommler). Anschließend Demonstration ab ca. 19 Uhr.

Montag, 01.September, Beginn 18 Uhr, Karlstadt, Synagoge Mühlbacher Straße:

DGB Kreisverband Main-Spessart lädt zum historischen Rundgang in den Stadtteil Laudenbach ein, wo sich ein einmaliges Ensemble jüdischer Kultur erhalten hat. Der Rundgang beinhaltet: Friedhofsführung – Synagoge – Stolpersteine.

 

Auszug der Erklärung des Deutschen Gewerkschaftsbundes zum Antikriegstag, 01. September 2014:

„Vor 100 Jahren begann der Erste Weltkrieg, vor 75 Jahren der Zweite. Beide Jahrestage machen den diesjährigen Antikriegstag zu einem zentralen Tag der Erinnerung und des Mahnens. Auch heute gilt: Kriege kommen nicht über uns – sie werden gemacht. Gewalt geht von Menschen aus – und trifft Menschen. Sie werden getötet, verwundet und vertrieben. Ihr Leben wird bis in die Grundfesten erschüttert - während andere aus Kriegen Profite schlagen oder ihre Machtinteressen durchsetzen. Daran erinnern der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften seit 1957 nicht nur am Antikriegstag: Nie wieder darf Krieg von deutschem Boden ausgehen.“