Deutscher Gewerkschaftsbund

15.09.2014
DGB Kreisverband Kitzingen

Führungswechsel im DGB Kreisverband Kitzingen

von links: Sebastian Braun und Frank Firsching

von links: Sebastian Braun und Frank Firsching DGB Ufr.

Kitzingen. Einstimmig hat der DGB Kreisvorstand Kitzingen den 30jährigen Nordheimer Sebastian Braun zu seinem Vorsitzenden gewählt. Die Neuwahl wurde notwendig, da sich Holger Kempf aus gesundheitlichen Gründen vom Amt des DGB Kreisvorsitzenden für den Landkreis Kitzingen zurückgezogen hat.

Im Kitzinger Bayernheim leitete DGB Regionsgeschäftsführer Frank Firsching die unkomplizierte Wahl. Der Metaller Braun hatte keinen Gegenkandidaten. Die Einstimmigkeit in Kreisvorstand sieht Firsching einerseits als „Vertrauensvorschuss“ für Sebastian Braun, der bei Bosch-Rexroth in Schweinfurt arbeitet, und anderseits als „Beleg für die Geschlossenheit der DGB Gewerkschaften im Landkreis Kitzingen“. Der Kreisverband vertritt die Interessen der etwa 7.100 im Landkreis Kitzingen wohnhaften Gewerkschaftsmitglieder gegenüber Gesellschaft und Politik. Im DGB Kreisvorstand stellen die Gewerkschaften IG BAU, IG BCE, IG Metall, GdP, ver.di, NGG und die DGB Jugend je ein stimmberechtigtes Mitglied. Sebastian Braun vertritt den DGB schon bisher im Vorstand des Kreisjugendring Kitzingen, sowie als einer der beiden Delegierten im Bezirksjugendring Unterfranken.

„Mir sind drei Dinge wichtig“, so Braun in seiner Bewerbungsrede. „Ich will als DGB Kreisvorsitzender dazu beitragen, Traditionen, wie die Kitzinger Maikundgebung, zu erhalten; politische Themen im Landkreis Kitzingen zu besetzen; aber auch neue Wege zu gehen um Gewerkschaften für jungen Menschen attraktiv zu halten.“

Sebastian Braun konnte auch gleich mit einer guten Nachricht aufwarten. Als Redner für die Maikundgebung 2015 konnte er den IG BAU Regionalleiter für Franken, Kollegen Hans Beer aus Nürnberg gewinnen. Die nächste Veranstaltung steht zudem vor der Tür. Am Abend des 23.Oktober lädt der Kreisverband zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung über die Änderungen in der Rentengesetzgebung ins Bayernheim ein.