Deutscher Gewerkschaftsbund

16.03.2018

Brot und Rosen: 100 Jahre Frauenwahlrecht

Brot und Rosen: 100 Jahre Frauenwahlrecht

Brot und Rosen: 100 Jahre Frauenwahlrecht in Aschaffenburg. Sinngrund. Karlstadt. DGB Unterfranken

Aschaffenburg. Sinngrund. Karlstadt. Die beiden DGB Kreisverbände Aschaffenburg-Miltenberg und Main-Spessart haben anlässlich des internationalen Frauentags mehrere Aktionen in den Städten Aschaffenburg und Karlstadt sowie im Sinngrund durchgeführt. Dabei machten sie darauf aufmerksam:

Trotz rechtlicher Gleichstellung ist die tatsächliche Gleichstellung im Erwerbsleben in weiter Ferne: Frauen werden schlechter bezahlt, stehen vor ungelösten Arbeitszeitproblemen und haben geringere Karrierechancen.

Brot und Rosen: 100 Jahre Frauenwahlrecht in Aschaffenburg. Sinngrund. Karlstadt.

Brot und Rosen: 100 Jahre Frauenwahlrecht in Aschaffenburg. Sinngrund. Karlstadt. DGB Unterfranken

Petra und Norbert Ball vom Deutschen Gewerkschaftsbund, Kreisverband Main-Spessart haben zum „Internationalen Frauentag“ Rosen, Naschtüten und Informationen in Mittelsinn und Burgsinn unter dem Motto „100 Jahre Frauenwahlrecht 100 Rosen, 100 Frauen im Sinngrund“

verteilt. Dabei machten sie in den Gesprächen bei der Verteilung der Rosen deutlich:

Was wurde in 100 Jahren erreicht?

Wahlrecht für Frauen!

Gleichberechtigung im Grundgesetz!

Frauen arbeiten-ohne Einwilligung des Ehemanns!

Was wir noch mit unseren Gewerkschaften erreichen wollen?

Gleicher Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit!

Selbstbestimmte Arbeitszeiten!

Gerechte Besteuerung!

Brot und Rosen: 100 Jahre Frauenwahlrecht in Aschaffenburg. Sinngrund. Karlstadt.Brot und Rosen: 100 Jahre Frauenwahlrecht in Aschaffenburg. Sinngrund. Karlstadt.

Brot und Rosen: 100 Jahre Frauenwahlrecht in Aschaffenburg. Sinngrund. Karlstadt. DGB Unterfranken

In Karlstadt wurden unter anderem vom DGB Vorstandsmitglied Wolfgang Tröster ebenfalls Rosen verteilt, in mehreren größeren Märkten: Baywa, Edeka, Teegut, und kleineren: Bäckereien, aber auch in der Stadtverwaltung und kurz vor der Stadtratssitzung, was sogar der Bürgermeister in seiner Ansprache würdigte.

In Aschaffenburg wurden wieder bei einem Infostand vor der City Galerie 300 fair gehandelte Rosen sowie kleine  Brötchen verteilt, getreu dem Lied „Brot und Rosen“, das eines der bedeutendsten Lieder der Frauenbewegung ist. Dabei wurden Flyer verteilt und interessante Gespräche geführt.

Brot und Rosen: 100 Jahre Frauenwahlrecht in Aschaffenburg. Sinngrund. Karlstadt.

Brot und Rosen: 100 Jahre Frauenwahlrecht in Aschaffenburg. Sinngrund. Karlstadt. DGB Unterfranken

Am Infostand machten DGB Kreisverbandsvorsitzender Björn Wortmann, IG Metallerin Manuela Lüft, ver.di Sekretär Bernd Bauer, Erika Haas und Petra Seipel vom Frauenhearing bezüglich des neu gewählten Bundestags deutlich:

100 Jahre nach Einführung des Frauenwahlrechts ist das deutsche Parlament so männlich wie seit zwanzig Jahren nicht mehr. Nur ein Drittel der Abgeordneten sind Frauen. Und Rechtspopulisten, mit ihrem rückständigen Frauenbild und ihren Familienvorstellungen von gestern, wollen Frauen wieder in enge Schranken weisen. Auch dagegen wenden sich der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften am Internationalen Frauentag: „Die gleichstellungspolitischen Erfolge der Vergangenheit werden wir ebenso unerbittlich gegen Rechtspopulismus und Antifeminismus verteidigen, wie die Ziel, die wir erreichen wollen!“

Brot und Rosen: 100 Jahre Frauenwahlrecht in Aschaffenburg. Sinngrund. Karlstadt.

Brot und Rosen: 100 Jahre Frauenwahlrecht in Aschaffenburg. Sinngrund. Karlstadt. DGB Unterfranken

Brot und Rosen: 100 Jahre Frauenwahlrecht in Aschaffenburg. Sinngrund. Karlstadt.

Brot und Rosen: 100 Jahre Frauenwahlrecht in Aschaffenburg. Sinngrund. Karlstadt. DGB Unterfranken

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