Deutscher Gewerkschaftsbund

06.09.2017
Antikriegstag in Aschaffenburg

Aussagekräftige Lieder und inhaltsreiche Reden

Aussagekräftige Lieder und inhaltsreiche Reden

Antikriegstag in Aschaffenburg: Aussagekräftige Lieder und inhaltsreiche Reden
Dorothea Litzba von den Aschaffenburger Friedenstrommlern wies in ihrer Rede unter der Überschrift „Die mit dem Feuer spielen“ auf die unberechenbare Eskalationspolitik vom US Präsidenten Trump hin. Sie forderte: „Rüstet endlich ab!“
DGB Unterfranken

Aschaffenburg. Mittlerweile im dritten Jahr in Folge organisiert der DGB Kreisverband Aschaffenburg-Miltenberg in Kooperation mit Bündnispartnern eine Kundgebung am Antikriegstag. DGB Regionssekretär Björn Wortmann war mit dem Verlauf der Kundgebung zufrieden: „Die Teilnehmer und Passanten konnten aussagekräftige Lieder und inhaltsreiche Reden hören und die Neuauflage der Ausstellung Asyl ist Menschenrecht besichtigen. Krieg darf niemals zur Normalität werden und in Zeiten, in denen nicht nur rhetorisch aufgerüstet wird, ist ein Zeichen für Frieden und einen respektvollen Umgang untereinander am Antikriegstag umso wichtiger!“

Antikriegstag in Aschaffenburg

Antikriegstag in Aschaffenburg DGB Unterfranken

Es  sind in Bayern noch Sommerferien, viele Menschen befinden sich noch im Urlaub und genießen ein paar freie und friedliche Tage mit Freunden und Familie.

Doch leider haben Krieg, Flucht und Vertreibung nie Urlaub - viele Millionen Menschen wünschen sich sehnlichst eine Auszeit von Krieg, Leid und Elend: besser ein Ende davon. Doch ein Ende der kriegerischen Auseinandersetzungen ist nicht in Sicht. Während Trump, Putin und Co. mit ihren Säbeln rasseln, nicht nur rhetorisch aufrüsten, Militärmanöver durchführen, Wasserstoffbomben gezündet werden, sind heute schon weltweit 65 Millionen Menschen auf der Flucht vor Krieg, Vertreibung, Elend und Perspektivlosigkeit. Jedes Jahr werden rund 35 zwischenstaatliche bewaffnete Konflikte gezählt.

Antikriegstag in Aschaffenburg

Bei seiner Begrüßung unterstrich der stellv. DGB Kreisverbandsvorsitzende Manfred Höfler: „Europa und Deutschland müssen in dieser neuen Weltunordnung friedenspolitisch Verantwortung übernehmen. Der richtige Ansatz dafür kann nicht sein, die Verteidigungsausgaben massiv zu erhöhen. Ziel muss es sein, soziale Spannungen und Ungleichgewichte abzubauen und mit friedlichen Mitteln dafür zu sorgen, dass politische, wirtschaftliche und ökologische Krisen frühzeitig erkannt und abgewendet werden.“ DGB Unterfranken

Daher unterstrich der stellv. DGB Kreisverbandsvorsitzende Manfred Höfler bei seiner Begrüßung völlig zu Recht: „Europa und Deutschland müssen in dieser neuen Weltunordnung friedenspolitisch Verantwortung übernehmen. Der richtige Ansatz dafür kann nicht sein, die Verteidigungsausgaben massiv zu erhöhen. Stattdessen brauchen wir eine gemeinsame Strategie der friedenssichernden Konfliktprävention. Ziel muss es sein, soziale Spannungen und Ungleichgewichte abzubauen und mit friedlichen Mitteln dafür zu sorgen, dass politische, wirtschaftliche und ökologische Krisen frühzeitig erkannt und abgewendet werden.“

Dorothea Litzba von den Aschaffenburger Friedenstrommlern wies in ihrer Rede unter der Überschrift „Die mit dem Feuer spielen“ auf die unberechenbare Eskalationspolitik vom US Präsidenten Trump hin. Sie forderte: „Rüstet endlich ab!“

Antikriegstag in Aschaffenburg

„Rüstet endlich ab!“ DGB Unterfranken

Reiner Frankl und Ludwig Stauner sorgten mit ihren Friedensliedern für einen angemessenen Rahmen. DGB Regionssekretär Björn Wortmann stellte in seiner Rede die Inhalte der Neuauflage der Ausstellung Asyl ist Menschenrecht vor und lobte die Arbeit in den Berufsschulen und der Helferkreise, die Geflüchteten unterstützen, Perspektiven in der Region Aschaffenburg aufzubauen und lud alle ein, nicht nur über Geflüchtete zu sprechen, sondern persönlich mit ihnen.

Antikriegstag in Aschaffenburg

Antikriegstag in Aschaffenburg DGB Unterfranken

Antikriegstag in Aschaffenburg

Antikriegstag in Aschaffenburg DGB Unterfranken

Antikriegstag in Aschaffenburg

Antikriegstag in Aschaffenburg DGB Unterfranken


Nach oben

Der DGB Schweinfurt beteiligt sich am Bündnis Schweinfurt ist bunt.

Der DGB Würzburg beteiligt sich am Bündnis Würzburg ist bunt.