Deutscher Gewerkschaftsbund

03.11.2016
Regionale Strukturpolitik im Blick

Neue Impulse für gleiche Lebensverhältnisse

Fragen regionaler Strukturpolitik sind für die fränkischen DGB Regionen fester Bestandteil der gewerkschaftspolitischen Arbeit. Von Links: Stephan Doll, Dieter Scholz und Björn Wortmann.

Fragen regionaler Strukturpolitik sind für die fränkischen DGB Regionen fester Bestandteil der gewerkschaftspolitischen Arbeit. Von Links: Stephan Doll, Dieter Scholz und Björn Wortmann. DGB Unterfranken

Wiesenbronn. Die politischen Sekretärinnen und Sekretäre der fränkischen DGB Regionen trafen sich vergangene Woche in Wiesenbronn im Landkreis Kitzingen. Diskutiert wurden gewerkschaftliche Vorstellungen zur regionalen Strukturpolitik. Besonders im Blick dabei: Die Situation in den Bezirken Ober-, Unter- und Mittelfranken. Unterstützung erhielten die Kolleginnen und Kollegen während ihres Treffens aus München und Berlin. Der ehemalige Berliner DGB Bezirksvorsitzende Dieter Scholz und Bayerns DGB Chefökonom Ludwig Maier moderierten die Tagung.

Fragen regionaler Strukturpolitik sind für die fränkischen DGB Regionen fester Bestandteil der gewerkschaftspolitischen Arbeit. Frank Firsching (DGB Regionsgeschäftsführer in Unterfranken), Matthias Eckardt (DGB Regionsgeschäftsführer in Oberfranken), Stephan Doll (DGB Regionsgeschäftsführer in Mittelfranken) und Björn Wortmann (DGB Regionssekretär in Unterfranken) informierten beispielsweise über strukturpolitische Bemühungen der Gewerkschaften in den Foren der Mainfranken GmbH, sowie in den Gremien der Metropolregionen Nürnberg und im Gebiet der Metropolregion Frankfurt.

Strukturpolitik heißt für den DGB, die öffentliche Daseinsvorsorge zu sichern und Strategien für gute Arbeit durchzusetzen. Von Links: Norbert Zirnsak, Matthias Eckhart und Julia Römer.

Strukturpolitik heißt für den DGB, die öffentliche Daseinsvorsorge zu sichern und Strategien für gute Arbeit durchzusetzen. Von Links: Norbert Zirnsak, Matthias Eckardt und Julia Römer. DGB Unterfranken

Ziel der gewerkschaftlichen Impulse auf diesem Feld ist es, die Themen der Arbeit in den Blick zu nehmen. Strukturpolitik heißt für die fränkischen DGB Regionen demnach, die öffentliche Daseinsvorsorge zu sichern und Strategien für gute Arbeit durchzusetzen. Messlatte ist das Verfassungsziel gleichwertiger Lebensverhältnisse in Bayern.

Dass die regionale Strukturpolitik gewichtiges DGB Thema ist, zeigte sich im vergangenen Jahr, als die Gewerkschaften den Nordbayernplan des bayerischen Finanz- und Heimatministers Markus Söder (CSU) unter die Lupe nahmen. Kosmetik statt Substanz war das Resultat gewerkschaftlicher Analysen der Ideen Markus Söders.

Während der Tagung "Franken – eine blühende Landschaft Bayerns?“ im Nürnberger Heimatministerium kamen die Gewerkschaften im Oktober 2015 ebenfalls zum Ergebnis, dass sich die Bayerische Staatsregierung regional- und strukturpolitisch zusehends von einer langfristigen Planung verabschiedet hat und stattdessen auf kurzfristige Projekte setzt. Das Dogma der schwarzen Null verhindere notwendige Investitionen.

Die drei fränkischen DGB Regionen wollen nun beim Thema regionale Strukturpolitik am Ball bleiben. Schon im Januar werden sich die Kolleginnen und Kollegen in Bamberg wieder treffen. Dann geht es darum, Hausaufgaben zusammenzufassen. Bis dahin werden die hauptamtlichen Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter die vielfältigen Felder der Strukturpolitik durchleuchten. Am Ende steht ein fränkischer Blickwinkel des DGB. Der soll sich nicht nur mit Blick auf die kommenden Landtagswahlen 2018 in strukturpolitischen Papieren des DGB Bayern wieder finden.

Die politischen Sekretärinnen und Sekretäre der fränkischen DGB Regionen trafen sich vergangene Woche in Wiesenbronn im Landkreis Kitzingen. Diskutiert wurden gewerkschaftliche Vorstellungen zur regionalen Strukturpolitik. Besonders im Blick dabei: Die Situation in den Bezirken Ober- Unter und Mittelfranken.

Die politischen Sekretärinnen und Sekretäre der fränkischen DGB Regionen trafen sich vergangene Woche in Wiesenbronn im Landkreis Kitzingen. Diskutiert wurden gewerkschaftliche Vorstellungen zur regionalen Strukturpolitik. Besonders im Blick dabei: Die Situation in den Bezirken Ober-, Unter- und Mittelfranken. DGB Unterfranken

Dieter Scholz, stehend. Der ehemalige Vorsitzende des DGB Bezirks Berlin-Brandenburg gab Hinweise zu strukturpolitischen Notwendigkeiten aus Sicht der Gewerkschaften.

Dieter Scholz, stehend. Der ehemalige Vorsitzende des DGB Bezirks Berlin-Brandenburg gab Hinweise zu strukturpolitischen Notwendigkeiten aus Sicht der Gewerkschaften. DGB Unterfranken


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