Deutscher Gewerkschaftsbund

12.10.2018

„Heiße Stühle des DGB zur Landtagswahl“ – ein voller Erfolg!

Pulikum beim Heißen Stuhl in Sand am Main

Publikum beim Heißen Stuhl in Sand am Main Foto: Sandy Koppitz

Unterfranken. Insgesamt kamen 750 Interessierte zu den Veranstaltungen, deren Format sich endgültig bewährt hat. Auch dieses Jahr fand zur Landtagswahl die Veranstaltungsreihe der „heißen Stühle“ statt. In acht von zehn Stimmkreisen wurden diese organisiert (in Würzburg und Aschaffenburg aus organisatorischen Gründen nur für einen der je zwei Stimmkreise). Dabei nahmen die Kandidierenden der Parteien bei zufälliger Reihenfolge je 30 Minuten auf dem „heißen Stuhl“ Platz – 15 Minuten wurden sie von den Moderatoren zu den gewerkschaftlichen Themen befragt, 15 Minuten vom Publikum. Nachfolgende Übersicht gibt einen Überblick über die einzelnen Veranstaltungen:

 

 

Blick in den Saal beim Heißen Stuhl in Schweinfurt

Blick in den Saal beim Heißen Stuhl in Schweinfurt Foto: Leon Schwartz

Das Beteiligungsniveau lag in den meisten Fällen sogar über dem zur letzten Bundestagswahl, was uns positiv überrascht hat. Bei den Publikumsrunden fiel auf, dass der Themenkomplex Flüchtlinge/Migration kaum eine Rolle für die Bürgerinnen und Bürger spielte. Im Schnitt gab es gerade einmal eine Frage pro Veranstaltung dazu. Das Niveau der Kandidatinnen und Kandidaten war sehr unterschiedlich, was meist bereits in der Fragerunde der Moderatoren klar ersichtlich wurde.

Besonders positiv blicken wir auf die Medienkooperationen zurück. Die Co-Moderatoren der jeweiligen Medien machten einen guten Job und auch die Hinweise auf die Veranstaltungen waren dadurch besser vertreten. 

Leider erschien in Kitzingen keine Presse zur Veranstaltung. Die Landkreisredaktion der Mainpost begründete dies v.a. mit den (kurzfristigen) Absagen von Barbara Becker (CSU) und Hans Plate (Grüne), die stattdessen Ersatz schickten. Vollkommen unverständlich blieb uns hingegen das Fernbleiben der Mainpost bei der Veranstaltung in Würzburg am 1. Oktober. Trotz mehrmaliger Einladungen und einem Anruf am Freitag vor der Veranstaltung hatte die Mainpost keinerlei Interesse an der Berichterstattung. Auch die Tatsache, dass zwei amtierende Landtagsabgeordnete (Oliver Jörg (CSU) & Georg Rosenthal (SPD)) an dem Abend auftraten und mit Patrick Friedl (Grüne) jemand, der künftig das Direktmandat für Würzburg innehaben könnte – was im konservativen Würzburg einer Sensation gleichkommen würde –, schien augenscheinlich nicht interessant genug. Damit bleibt die Würzburger Stadtredaktion der Mainpost (gehört zur Augsburger Allgemeinen) ihrer Linie treu, fast sämtliche Veranstaltungen oder Pressemitteilungen des DGB zu ignorieren. Dass es auch geht zeigte sich bei den Veranstaltungen in Bad Kissingen, in Sand am Main, in Karlstadt und in Schweinfurt, wo die örtliche Main-Post Redaktionen ausführlich berichteten.

 

 

Dennoch: Die Veranstaltungsreihe war auch diesmal sehr beliebt, was sich an den tollen Besucherzahlen zeigt. Mit 750 nach der Veranstaltung besser informierten Bürgern können wir wohl behaupten, dass die DGB Region Unterfranken als nicht zur Wahl stehende Organisation die meisten Menschen in Unterfranken vor der Landtagswahl erreicht hat. Was auch daran liegt, dass es keine andere Organisation gibt, die flächendeckend Veranstaltungen zur Landtagswahl mit den Stimmkreiskandidaten/innen  angeboten hat. Wir sehen unsere Aufgabe darin die Öffentlichkeit über so wichtige Themen wie gute Arbeits- und Lebensbedingungen zu informieren und diese mit den Positionen der Parteien abzugleichen als erfüllt an. Dies wurde sowohl im Feedback der Besucherinnen und Besucher als auch im Medienecho deutlich.

Vielen Dank an alle Interessierten, die den Weg zu uns gefunden haben.

 


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Der DGB Schweinfurt beteiligt sich am Bündnis Schweinfurt ist bunt.

Der DGB Würzburg beteiligt sich am Bündnis Würzburg ist bunt.