Deutscher Gewerkschaftsbund

04.10.2017

Jubilarehrung der EVG in Würzburg

Würzburg. Am 29. September fand die alljährliche Ehrung der Jubilare der EVG statt. Etwa 70 Jubilare_innen, Gewerkschafter_innen und Gäste fanden sich hierfür im Felix-Fechenbach-Haus im Stadtteil Grombühl ein. Es wurden EVG Mitglieder für 25, 40, 50, 60 und sogar 70 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Dem Anlass entsprechend begann die Veranstaltung mit einem stärkenden Mahl sowie musikalischer Untermalung durch Livemusik.

 

Bürgermeisterin Marion Schäfer-Blake Foto: DGB Unterfranken

Zunächst begrüßte der EVG Ortsverbandsvorsitzende Thomas Scheb die Jubilare, Marion Schäfer (Bürgermeisterin in Würzburg), Stefan Körzell (DGB Bundesvorstandsmitglied), Viktor Grauberger (DGB Regionssekretär aus Würzburg), Harald Schmid (EVG Geschäftsstellenleiter in Würzburg) und weitere Gäste. Es folgten die Grußworte von Marion Schäfer, Edgar Herget (Bahn Sozialwerk) und Viktor Grauberger.

 

 

 

Die Festrede hielt Stefan Körzell vom Bundesvorstand des DGB und orientierte sich dabei an Ereignissen und Entwicklungen, die sich zum Zeitpunkt des Eintritts der Jubilare ereigneten. Dabei stellte er auch die damaligen und heutigen Forderungen des DGB vor. Den Jubilaren, die für ihre 70-jährige Mitgliedschaft geehrt wurden, dankte er für ihre Leistung beim Wiederaufbau nach dem Krieg, als das Land wegen der Nationalsozialisten in Schutt und Asche lag und erinnerte auch an die Verfolgung von Gewerkschafter_innen und dem daraus entstandenen Prinzip der Einheitsgewerkschaft. Er zeigte sich dankbar für die jahrzehntelange Solidarität und gab zu Bedenken, dass die Arbeitsplätze in der Branche heute zwar besser abgesichert seien als in der Vergangenheit, es sich jedoch immer noch häufig um gefährliche Arbeiten handelt.

Stefan Körzell (DGB Bundesvorstand) gratuliert Foto: DGB Unterfranken

Zu den Mitgliedern, die seit 60 Jahren dabei sind, stellte er den Bezug zur Europäischen Union her, die 1957 mit den Römischen Verträgen ihre erste Ausgestaltung erfuhr. Er plädierte in dem Zusammenhang für Reformen hin zu einer sozialeren EU. Im weiteren Verlauf der Rede kam er auf die Ölkrise in den 1970er Jahren und den Jugoslawienkrieg zu sprechen. Dabei konnte er immer auch mit wichtigen Ereignissen aus der Arbeitswelt der damaligen Zeit aufwarten, im letzten Fall mit der Privatisierung der Bahn und der Schaffung der Deutsche Bahn AG.

 

 

 

Nach der Festrede folgte eine kurze Kaffeepause. Anschließend wurden den Jubilaren Geschenke überreicht und Gruppenfotos gemacht.

 


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