Deutscher Gewerkschaftsbund

18.05.2017
Freunde von Schweinfurt ist bunt e.V

Nachdenk- Veranstaltungen inhaltlich wertvoll

Nachdenk - Kampagne

 Diskussionsrunde „Was heißt eigentlich Religionsfreiheit“

Diskussionsrunde „Was heißt eigentlich Religionsfreiheit“ Freunde von Schweinfurt ist bunt e.V.

Schweinfurt. Als „inhaltlich wertvoll“ und „mehrfach erfolgreich“ bezeichnete Frank Firsching, Vorsitzender der „Freunde von Schweinfurt ist bunt e.V.“ die zu Ende gegangene Veranstaltungsreihe der Nachdenk- Kampagne des Vereins. Es sei in Erinnerung gerufen, dass der Verein die im Bündnis „Schweinfurt ist bunt“ entwickelte Kampagne zur Diskussion um die demokratisch- freiheitlichen Werte unserer Gesellschaft auf zwei Gleisen umsetze.

Neben den öffentlichkeitswirksamen Großflächenplakaten, den TV- Radio- und Kinospots waren die Veranstaltungen mit der dazugehörigen medialen Aufmerksamkeit zentraler Bestandteil der Nachdenk- Kampagne. In vier Informations- und Diskussionsabenden bot der Verein eine Plattform für all jene, die sich um die gesellschaftliche Entwicklung sorgen.

 

Diskussionsrunde „Was heißt eigentlich Religionsfreiheit“

Diskussionsrunde „Was heißt eigentlich Religionsfreiheit“ Freunde von Schweinfurt ist bunt e.V.

„Warum Frauen toleranter sind“ titelte das Schweinfurter Tagblatt am 29. März zur Informationsveranstaltung über eine aktuelle Studie zur Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit in Bayern der Uni München. Der zufolge sind Vorurteile gegen Muslime, Sinti, Roma, Langzeitarbeitslose und Geflüchtete weiter gang und gäbe hierzulande. Gut 50 Interessierte diskutierten im Naturfreundehaus. Drei Wochen später kamen mehr als 70 Gäste zur Diskussionsrunde „Was heißt eigentlich Religionsfreiheit“ ins Rathaus der Stadt Schweinfurt. Die spannende Debatte zwischen Kirchenvertreten, Muslimen und Atheisten stellte die Frage ob Werte christlich oder muslimisch sein können, oder ganz einfach „universell“ seien. Wenige Tage später forderte der Autor und Hochschulpfarrer Burkhard Hose im Kolpinghaus „Wir müssen unsere Stimme erheben!“, als er vor etwa 30 Teilnehmenden aus seinem Buch „Aufstehen für ein neues Wir!“ las. Schlussendlich referierte mit Robert Andreasch ein ausgewiesener Kenner der Rechtsextremen Szene im proppevollen Stattbahnhof Schweinfurt zu den rechtsextremen Umtrieben von der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ bis hin zur AfD.

Mit mehr als 200 Teilnehmenden, inhaltsreicher Berichterstattung und tiefgehenden Debatten für Firsching ein gelungener Beitrag zum Erhalt unserer demokratisch- solidarischen Gesellschaft.

Weiter geht die Kampagne mit dem Aushängen von den bekannten Plakaten in den Formaten A3 und A4. Die Kirchengemeinden sind schon ausgestattet. Betriebe, Vereine und Verbände folgen in den nächsten Tagen und Wochen. Und wer die Plakate noch nicht kennt kann sie sich hier www.nachdenken-schweinfurt.de ansehen.

 

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