Deutscher Gewerkschaftsbund

20.02.2017
Protest in Würzburg

2.500 Menschen zeigen Flagge gegen Neonazipartei

Die Gewerkschaft NGG zeigte Flagge! "Würzburg ist bunt" war auf einem Transparent an der Fassade der Räumlichkeiten der Gewerkschaft zu lesen. Gleich vor dem Büro der NGG starteten die Neonazis einen Aufmarsch durch Würzburg.

Die Gewerkschaft NGG zeigte Flagge! "Würzburg ist bunt" war auf einem Transparent an der Fassade der Räumlichkeiten der Gewerkschaft zu lesen. Gleich vor dem Büro der NGG starteten die Neonazis einen Aufmarsch durch Würzburg. DGB Würzburg

Würzburg. 2.500 Menschen gingen vergangenen Samstag in Würzburg gegen einen Aufmarsch der Neonazipartei „III. Weg“ auf die Straße. Unter dem Motto „Würzburg lebt Respekt“ folgten Sie einem Aufruf von Gewerkschaften, Parteien, kirchlichen und zivilen Organisationen. Die Zahl der Demoteilnehmer lag weit über den Erwartungen der Veranstalter. Dagegen zählte der von einem starken Polizeiaufgebot abgeschirmte Neonazisaufmarsch durch die Stadtmitte gut 150 Teilnehmer. Demoorganisator Frank Kempe freute sich über den großen Zuspruch beim Gegenprotest.

Bei der Kundgebung „Würzburg lebt Respekt“ bezeichnete DGB Jugendsekretärin Anna-Katrin Kroll die Organisatoren des Neonaziaufzuges als Chaostruppe in Springerstiefeln, die in direkter Nachfolge des verbotenen faschistischen Netzwerks Freies Netz Süd stehe. Die „Partei III. Weg“ gehe mit einer absurden Mischung aus faschistischer Ideologie und rassistischer Menschenverachtung hausieren, sagte die DGB-Jugendsekretärin.

Anna-Katrin Kroll kritisierte, dass die Rathausverwaltung kein Verbot der Neonazidemo ausgesprochen habe. „Die Aussage, es gäbe keine rechtliche Handhabe, ist für uns nicht ausreichend. Manchmal muss man auch scheinbar aussichtslose Dinge tun, um ein Zeichen zu setzen und demokratiefeindliche Agitation so schwer wie möglich zu machen“, sagte die junge Gewerkschafterin und forderte ein Verbot der Neonazipartei „III.Weg“.

 2.500 Menschen gingen vergangenen Samstag in Würzburg gegen einen Aufmarsch der Neonazipartei „III. Weg“ auf die Straße. Unter dem Motto „Würzburg lebt Respekt“ folgten Sie einem Aufruf von Gewerkschaften, Parteien, kirchlichen und zivilen Organisationen.

2.500 Menschen gingen vergangenen Samstag in Würzburg gegen einen Aufmarsch der Neonazipartei „III. Weg“ auf die Straße. Unter dem Motto „Würzburg lebt Respekt“ folgten Sie einem Aufruf von Gewerkschaften, Parteien, kirchlichen und zivilen Organisationen. DGB Würzburg

Neben Anna-Katrin Kroll sprachen Simone Barrientos von der Partei Die Linke, die bayerische Landtagsabgeordnete von Bündnis90/Die Grünen Claudia Stamm, der katholische Hochschulpfarrer Burkhard Hose, die Bundestagsabgeordnete der Partei Die Linke, Eva Bullin-Schröter und der bayerische SPD Landtagsabgeordnete Georg Rosenthal.

Georg Rosenthal forderte dazu auf niemals zu vergessen, was in Würzburg geschah. „Auf diesem Platz wurden die jüdischen Bürger zusammengetrieben und über den Güterbahnhof in die Vernichtungslager transportiert“, sagte der SPD Politiker. Während der Kundgebung zerriss der katholische Hochschulpfarrer Burkhard Hose eine Postkarte, die er wie Politiker, Gewerkschafter und Antifaschisten von der „Partei III. Weg“ erhalten hat. Auf der Postkarte wurden die Empfänger aufgefordert, das Land zu verlassen.

Norbert Zirnsak, DGB Gewerkschaftssekretär in Würzburg kritisierte das massive Polizeiaufgebot am Samstag. „Ein unbeschreiblich übertriebener Sicherheitsapparat ermöglicht den Aufzug einer Partei, die die Demokratie mit Füßen tritt. Die Stadtmitte ist demokratiefreie Zone und gleicht einem Hochsicherheitstrakt, Hubschrauber stören immer wieder die Reden“, beschrieb der Gewerkschafter die Szenerie am Rande der Demo. Stefan Lutz Simon vom „Würzburger Bündnis für Zivilcourage“ beanstandete auf Facebook einen Fall polizeilichen Vorgehens gegen eine Demoteilnehmerin, das nun Stück für Stück zu dokumentieren, und aufzuklären sei.

Die DGB Jugend Unterfranken mit ihrem Transparent während der Demo "Würzburg lebt Respekt" am vergangenen Samstag in Würzburg.

Die DGB Jugend Unterfranken mit ihrem Transparent während der Demo "Würzburg lebt Respekt" am vergangenen Samstag in Würzburg. IGM Juegend Schweinfurt

2.500 Menschen gingen vergangenen Samstag in Würzburg gegen einen Aufmarsch der Neonazipartei „III. Weg“ auf die Straße. Unter dem Motto „Würzburg lebt Respekt“ folgten Sie einem Aufruf von Gewerkschaften, Parteien, kirchlichen und zivilen Organisationen. Die Zahl der Demoteilnehmer lag weit über den Erwartungen der Veranstalter. Dagegen zählte der von einem starken Polizeiaufgebot abgeschirmte Neonazisaufmarsch durch die Stadtmitte gut 150 Teilnehmer. Demoorganisator Frank Kempe freute sich über den großen Zuspruch beim Gegenprotest.

2.500 Menschen gingen vergangenen Samstag in Würzburg gegen einen Aufmarsch der Neonazipartei „III. Weg“ auf die Straße. Unter dem Motto „Würzburg lebt Respekt“ folgten Sie einem Aufruf von Gewerkschaften, Parteien, kirchlichen und zivilen Organisationen. Die Zahl der Demoteilnehmer lag weit über den Erwartungen der Veranstalter. Dagegen zählte der von einem starken Polizeiaufgebot abgeschirmte Neonazisaufmarsch durch die Stadtmitte gut 150 Teilnehmer. Demoorganisator Frank Kempe freute sich über den großen Zuspruch beim Gegenprotest. DGB Würzburg

Anna-Katrin Kroll von der DGB Jugend, Simone Barrientos von der Partei Die Linke, die bayerische Landtagsabgeordnete von Bündnis90/Die Grünen Claudia Stamm, der katholische Hochschulpfarrer Burkhard Hose, die Bundestagsabgeordnete der Partei Die Linke, Eva Bullin-Schröter und der bayerische SPD Landtagsabgeordnete Georg Rosenthal sprachen bei der Kundgebung "Würzburg lebt Respekt".

Anna-Katrin Kroll von der DGB Jugend, Simone Barrientos von der Partei Die Linke, die bayerische Landtagsabgeordnete von Bündnis90/Die Grünen Claudia Stamm, der katholische Hochschulpfarrer Burkhard Hose, die Bundestagsabgeordnete der Partei Die Linke, Eva Bullin-Schröter und der bayerische SPD Landtagsabgeordnete Georg Rosenthal sprachen bei der Kundgebung "Würzburg lebt Respekt". DGB Würzburg


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