Deutscher Gewerkschaftsbund

07.02.2017

Erstunterzeichnung: Selbstverständnis „Aschaffenburg ist bunt“

Aschaffenburg. 17 Organisationen und zivilgesellschaftliche Akteure haben am Montag, den 6. Februar 2017 in Aschaffenburg das Selbstverständnis „Aschaffenburg ist bunt“ erstunterzeichnet und damit eine gemeinsame inhaltliche Grundlage für die Arbeit im Bündnis geschaffen.

Aschaffenburg. 17 Organisationen und zivilgesellschaftliche Akteure haben am Montag, den 6. Februar 2017 in Aschaffenburg das Selbstverständnis „Aschaffenburg ist bunt“ erstunterzeichnet und damit eine gemeinsame inhaltliche Grundlage für die Arbeit im Bündnis geschaffen. AB ist bunt

Aschaffenburg. 17 Organisationen und zivilgesellschaftliche Akteure haben am Montag, den 6. Februar 2017 in Aschaffenburg das Selbstverständnis „Aschaffenburg ist bunt“ erstunterzeichnet und damit eine gemeinsame inhaltliche Grundlage für die Arbeit im Bündnis geschaffen.

Auslöser für die erste Kundgebung von „Aschaffenburg ist bunt“ war der Terroranschlag auf die Satirezeitschrift Charlie Hebdo am 7. Januar 2015.

Ziel von „Aschaffenburg ist bunt“ war es, ein starkes zivilgesellschaftliches Zeichen aus der Stadt Aschaffenburg zu setzen und deutlich zu machen, dass Aschaffenburg zusammenrückt und sich nicht spalten lässt.

Seit rund zwei Jahren ist das Bündnis „Aschaffenburg ist bunt“ aktiv und organisiert Veranstaltungen und Kundgebungen. In den vergangenen Monaten wurde eine gemeinsame inhaltliche Grundlage für die Arbeit im Bündnis „Aschaffenburg ist bunt“ formuliert. Zwei Workshops sowie mehrere Treffen einer Arbeitsgruppe wurden organisiert, um ein inhaltliches Selbstverständnis von „Aschaffenburg ist bunt“ zu entwickeln. Dieses Selbstverständnis wurde am 6. Februar von 17 Organisationen und zivilgesellschaftlichen Akteuren unterzeichnet.

Erstunterzeichnung: Selbstverständnis „Aschaffenburg ist bunt“

Erstunterzeichnung: Selbstverständnis „Aschaffenburg ist bunt“ DGB Unterfranken

Selbstverständnis von dem Bündnis „Aschaffenburg ist bunt“

                                                                                                                      

1.      In Aschaffenburg leben viele Menschen aus verschiedenen Kulturen mit unterschiedlichen Weltanschauungen und religiösen Überzeugungen respektvoll zusammen. Wir bejahen ausdrücklich die Vielfalt und möchten dieses gute Miteinander bewahren. Darüber hinaus setzen wir uns aktiv für eine lebenswerte Zukunft aller hier lebenden Menschen ein.

 

2.      Hierzu wurde von verschiedenen gesellschaftlichen Akteuren das Bündnis „Aschaffenburg ist bunt“ gegründet. Grundlage für die Zusammenarbeit ist das Ideal von Freiheit und gleiche Rechte aller Menschen und insbesondere das Recht auf ein Leben ohne Diskriminierung und Gewalt. Die Bündnispartner stehen ein für die Gleichberechtigung aller Menschen ohne Unterschied von Herkunft, politischer Überzeugung, Religion, Berufsstand, Alter, Geschlecht, Sexualität oder sonstigen menschlichen Unterscheidungsmerkmalen. Der Zusammenhalt der Gesellschaft, die Teilhabe aller hier lebenden Menschen und die Stärkung der Demokratie stehen dabei im Mittelpunkt.

 

3.      Wir treten ein für einen respektvollen Umgang, Toleranz, Weltoffenheit und eine aktive Willkommenskultur. Wir stellen uns entschieden gegen Personen und Gruppierungen, die unsere vielfältige Gesellschaft spalten wollen, die einfache Antworten auf komplexe Fragen geben und mit Hilfe von Feindbildern Ängste in der Gesellschaft bedienen. Rechtsradikalismus und Rechtspopulismus dürfen in Aschaffenburg keine Chance haben.

 

4.      Das Bündnis wird auf der Basis dieser Prinzipien und Ziele aktiv. Es organisiert sich demokratisch und solidarisch, es plant und organisiert gemeinsame Aktionen und Veranstaltungen. Zahlreiche Organisationen haben sich zu „Aschaffenburg ist bunt“ bekannt und sind dem Bündnis beigetreten. Es soll auch künftig erweitert und ausgebaut werden. Dazu werden insbesondere zivilgesellschaftliche Akteure angesprochen und zur Vernetzung und Mitarbeit motiviert.

 

5.      Wir wollen in einer offenen Gesellschaft auf der Basis des gegenseitigen Respekts, des Schutzes von Minderheiten, der gegenseitigen sozialen Verantwortung insbesondere für Hilfebedürftige, Schwächere und Ausgegrenzte leben – auch in Aschaffenburg: Aschaffenburg bleibt bunt!

 

 

Rudi Großmann und Björn Wortmann waren für den DGB bei der Erstunterzeichnung des Aufrufs Aschaffenburg ist bunt anwesend

Rudi Großmann und Björn Wortmann waren für den DGB bei der Erstunterzeichnung des Aufrufs Aschaffenburg ist bunt anwesend DGB Unterfranken

Folgende Organisationen haben am 6.2.17 das Selbstverständnis erstunterzeichnet in alphabetischer Reihenfolge:

Alevitische Gemeinde Aschaffenburg

ATTAC Aschaffenburg

BDKJ Aschaffenburg

Bündnis 90/Die Grünen Kreisverband Aschaffenburg Stadt

DGB Kreisverband Aschaffenburg-Miltenberg

Evangelische Jugend und Jugendzentrum

GehMit

Gesta-Gesellschaftliche Teilhabe für alle e.V.

Halkevi Volkshaus

IG Metall Aschaffenburg

KI-Kommunale Initiative

Kurdisches Gesellschaftszentrum

NoABgida

Paxchristi

SPD Ortsverein Stadtmitte Aschaffenburg

Stadtjugendring Aschaffenburg

Ver.di Ortsverband Aschaffenburg-Miltenberg


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