Deutscher Gewerkschaftsbund

05.10.2016

Die Menschen stehen im Mittelpunkt in der Metropolregion Frankfurt Rhein-Main

DGB-Forum Unterfranken mit einem prominent besetzten Podium in der Aschaffenburger Stadthalle

Das Podium war mit Minister Winfried Bausback, DGB-Regionsgeschäftsführer Frank Firsching, IHK-Hauptgeschäftsführer Andreas Freundt und dem Miltenberger Landrat Jens-Marco Scherf prominent besetzt. Moderiert hat den Abend der Chefredakteur vom Main-Echo Martin Schwarzkopf.

Das Podium war mit Minister Winfried Bausback, DGB-Regionsgeschäftsführer Frank Firsching, IHK-Hauptgeschäftsführer Andreas Freundt und dem Miltenberger Landrat Jens-Marco Scherf prominent besetzt. Moderiert hat den Abend der Chefredakteur vom Main-Echo Martin Schwarzkopf. DGB Unterfranken

Aschaffenburg. Der DGB Unterfranken hat am 4. Oktober zum DGB Forum in die Aschaffenburger Stadthalle eingeladen. Kooperationspartner war die Initiative bayerischer Untermain. Das Podium war mit Minister Winfried Bausback, DGB-Regionsgeschäftsführer Frank Firsching, IHK-Hauptgeschäftsführer Andreas Freundt und dem Miltenberger Landrat Jens-Marco Scherf prominent besetzt. Moderiert hat den Abend der Chefredakteur vom Main-Echo Martin Schwarzkopf. DGB Regionssekretär Björn Wortmann konnte rund 70 Gäste auf dem DGB Forum begrüßen und freute sich über die zahlreichen Beiträge aus dem Publikum, die zu einer regen Diskussion auf dem Podium führten. Die Beiträge unterstrichen, dass die Menschen, die in der Metropolregion Frankfurt Rhein-Main zur Schule gehen, arbeiten, wohnen und leben, im Mittelpunkt der Debatte um die Metropolregion Frankfurt Rhein-Main stehen müssen.

DGB Regionssekretär Björn Wortmann konnte rund 70 Gäste auf dem DGB Forum begrüßen und freute sich über die zahlreichen Beiträge aus dem Publikum, die zu einer regen Diskussion auf dem Podium führten.

DGB Regionssekretär Björn Wortmann konnte rund 70 Gäste auf dem DGB Forum begrüßen und freute sich über die zahlreichen Beiträge aus dem Publikum, die zu einer regen Diskussion auf dem Podium führten. DGB Unterfranken

 

 

„Metropolregion Frankfurt Rhein Main, was ist das eigentlich? Wächst da etwas zusammen, was zusammen gehört?“, mit diesen Worten leitete Wortmann in seiner Begrüßung in das Thema ein.

Die Metropolregion Frankfurt Rhein-Main befindet sich als sehr heterogener Arbeits- und Lebensraum in einem Spannungsfeld. Regionale Unterschiede in der Lebensqualität wird es immer geben. Dennoch müssen Menschen aus städtischen und aus ländlichen Räumen vergleichbare Chancen bei Bildung, Erwerbstätigkeit, sozialer Absicherung und Zugang zu öffentlicher Daseinsversorgung haben. Immer mehr gerade junge Menschen haben Schwierigkeiten, in die duale Ausbildung einzumünden und bezahlbaren Wohnraum zu finden.

Die Metropolregion Frankfurt Rhein-Main bietet daher eine Chance, diese Herausforderungen zu gestalten und Lösungsansätze gemeinsam zu entwickeln. Dann kann nämlich Strukturpolitik zu Beschäftigungspolitik werden, wenn Gewerkschaften und Arbeitgeber in die Prozesse eingebunden werden.

Aus dem Publikum wurden zahlreiche Fragen gestellt.

Aus dem Publikum wurden zahlreiche Fragen gestellt. DGB Unterfranken

Gewerkschafter Frank Firsching betonte, dass Gute Arbeit als Leitmotiv für die Region gelten müsse - angefangen von besseren Startchancen für die Jugendlichen in der Region. Daher muss das Angebot von Ausbildungsplätzen in der Region erhöht werden. Nach der Ausbildung braucht es in Folge Arbeitsplätze, die den Menschen gute Löhne bieten und wohnortnah sind. Mit einem sicheren Arbeitsverhältnis und einem gesicherten Einkommen können sich die Menschen auch Wohnraum leisten und den regionalen Binnenkonsum stärken. „Dennoch müssen wir feststellen, dass es zu wenig bezahlbaren Wohnraum gibt, da in den letzten Jahren zu wenig getan wurde. Nun müssen die bayerische Staatsregierung und die Kommunen agieren und neuen Wohnraum schaffen“, sagte Firsching.

Justizminister Bausback nahm den Ball auf und berichtete von dem Wohnungsbauförderprogramm, das die Staatsregierung auf den Weg gebracht hat, von dem auch der bayerische Untermain profitiere. Bausback forderte im weiteren Verlauf der Diskussion, den ICE Halt in Aschaffenburg nicht zur Disposition zu stellen. Die Menschen brauchen einen guten Zugang zum schnellen Schienenverkehr. Dem stimmte IHK Hauptgeschäftsführer Freundt zu und betonte zugleich, dass die Identifikation der Menschen mit der Metropolregion Frankfurt-Rhein-Main steige, wenn auch Kultur und Sport gefördert werde. Landrat Scherf, der als Vorsitzender der Leitungsgruppe der Initiative bayerischer Untermain auf dem Podium saß, vertrat die Meinung, dass der bayerische Untermain zur Metropolregion gehöre, aber die Marke „Bayern in der hessischen Metropolregion“ platziert werden müsse.

Minister Winfried Bausback, DGB-Regionsgeschäftsführer Frank Firsching, IHK-Hauptgeschäftsführer Andreas Freundt und dem Miltenberger Landrat Jens-Marco Scherf prominent besetzt. Moderiert hat den Abend der Chefredakteur vom Main-Echo Martin Schwarzkopf. DGB Regionssekretär Björn Wortmann

v.l.n.r. DGB Regionssekretär Björn Wortmann,IHK-Hauptgeschäftsführer Andreas Freundt, Landrat Jens-Marco Scherf, Minister Winfried Bausback, DGB-Regionsgeschäftsführer Frank Firsching, Chefredakteur vom Main-Echo Martin Schwarzkopf, Markus Seibel Inititaive bayerischer Untermain DGB Unterfranken

 

Aus dem Publikum wurden zahlreiche Fragen gestellt. Wie kann die grenzüberschreitende Kooperation von Berufsschulen verbessert werden, wann wird schnelles Internet in ländlich geprägten Regionen kommen? Wie kann der der Schienenverkehr insbesondere in der Grenzregion Hessen-Bayern verbessert werden und die Elektrifizierung der Strecke nach Miltenberg vorangebracht werden? Moderator Martin Schwarzkopf und DGB-Regionssekretär Björn Wortmann zeigten sich mit dem Verlauf der Veranstaltung zufrieden. Es ist auf der Veranstaltung gelungen, die Menschen am bayerischen Untermain in den Mittelpunkt zu stellen. Dabei wurden Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt und Herausforderungen formuliert. Jetzt gilt es, gemeinsam, Gewerkschaften, Kammern, Kommune und Politik konkrete Maßnahmen auf den Weg zu bringen, damit die Menschen vom bayerischen Untermain von der Metropolregion profitieren.

Die beiden Gewerkschafter Firsching und Wortmann im Gespräch

Die beiden Gewerkschafter Firsching und Wortmann im Gespräch DGB Unterfranken


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