Deutscher Gewerkschaftsbund

22.03.2018
Ver.di Schweinfurt ruft zum Warnstreik auf

Tarifrunde im Öffentlichen Dienst

ver.di-Warnstreik in Schweinfurt Foto: DGB Unterfranken

Schweinfurt. Bereits zwei Verhandlungsrunden hat es in der diesjährigen Tarifauseinandersetzung im Öffentlichen Dienst gegeben, ein Angebot der Arbeitgeber gibt es bisher nicht. Ver.di verhandelt mit den kommunalen Arbeitgebern sowie mit dem Bund. Gefordert werden unter anderem 6% mehr Lohn für alle, mindestens jedoch 200 Euro mehr, was eine soziale Komponente für die unteren Einkommensgruppen darstellt. Für die Azubis werden analog 100 Euro mehr pro Monat gefordert. Außerdem sollen Azubis künftig wie ihre Kolleginnen und Kollegen 30 Tage Urlaub bekommen.


ver.di-Warnstreik in Schweinfurt Foto: DGB Unterfranken

ver.di-Warnstreik in Schweinfurt Foto: DGB Unterfranken

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mehr als 800 Streikende folgten dem ver.di Aufruf in Schweinfurt. Neben zahlreichen unterschiedlichen Angestellten im Öffentlichen Dienst kamen auch Beschäftigte der Telekom zum Streik, um ihre Kolleginnen und Kollegen solidarisch zu unterstützen. Es sprachen unter anderem die stellvertretende Bezirksgeschäftsführerin Marietta Eder und zum Abschluss auch der Bezirksgeschäftsführer von ver.di Schweinfurt Sinan Öztürk. Hauptredner war jedoch Robert Hinke, der Landesfachbereichsleiter von ver.di Bayern für Gesundheit und soziale Dienste. Er sprach unter anderem von einer Refeudalisierung des Kapitalismus, als er auf die kaum wirksame Erbschaftssteuer zu sprechen kam. Auch unser Regionssekretär Viktor Grauberger war beim Streik dabei und hielt ein Grußwort für den DGB. Er betonte die Notwendigkeit und Bezahlbarkeit der Forderungen und appellierte an die Durchhaltekraft der Streikenden für mögliche weitere Warnstreiks.

ver.di-Warnstreik in Schweinfurt Foto: DGB Unterfranken

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