Deutscher Gewerkschaftsbund

13.04.2018

Warnstreik bei den Würzburger Straßenbahnen

Würzburg. Einen Tag vor dem Warnstreik der Würzburger Straßenbahnen im Rahmen der diesjährigen Tarifrunde im Öffentlichen Dienst, befürchtete die Mainpost schon ein Verkehrschaos in Würzburg. Am 11. April war es dann soweit, keine einzige Straßenbahn fuhr an diesem Tag. Die Beschäftigten folgten dem Aufruf von ver.di und legten die Arbeit nieder.

Die Straßenbahnen blieben im Depot..... Foto: DGB Unterfranken

..... und.gestempelt wurde auch nicht. Foto: DGB Unterfranken

Der Betriebshof in der Sanderau wurde kurzerhand zum Streiklokal umfunktioniert. Schon am frühen Vormittag versammelten sich hier Streikende mitsamt Betriebsrat und ver.di-Sekretärin Susanne Neugebauer. In der Kantine wurden die Beschäftigten mit allerlei Gebäck, heißen Würstchen und Kaffee versorgt. Unser Regionssekretär Viktor Grauberger stieß schließlich auch dazu und richtete den

Streikenden die Solidaritätswünsche des DGB und seiner anderen Mitgliedsgewerkschaften aus. Dass die Arbeitgeber nach zwei Verhandlungsrunden und angesichts sprudelnder Steuereinnahmen noch immer kein Angebot abgegeben haben, bezeichnete er als Frechheit.Ver.di fordert 6% mehr Lohn bzw. mindestens 200 Euro mehr, um die unteren Lohngruppen besonders zu stärken. Parallel zu dem Streik in Würzburg organisierte ver.di in Nürnberg eine Demonstration samt Kundgebung, zu denen fast 10.000 Streikende aus ganz Nordbayern anreisten – viele davon auch aus Würzburg.

DIe Kasse blieb ebenfalls dicht. Foto: DGB Unterfranken

Deutliches Zeichen am Eingang des Betriebshofes. Foto: DGB Unterfranken


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Der DGB Würzburg beteiligt sich am Bündnis Würzburg ist bunt.